11 Prozent der Abgeordneten im neuen Bundestag haben Migrationshintergrund

83 Abgeordnete mit Migrationshintergrund sitzen künftig im neugewählten Deutschen Bundestag, dem Parlament der Bundesrepublik Deutschland. Das sind 11,3 Prozent aller 735 Abgeordneten, bei der letzten Wahl 2017 waren es nur 8,2 Prozent. Das ergab eine Recherche des „Mediendienst Integration“.

Migrationshintergrund bedeutet, wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt, so definieren es die Statistiker. Danach haben 26 Prozent der deutschen Bevölkerung Migrationshintergrund. Von den Parteien hat „Die Linke“ mit 28,2 Prozent den höchsten Anteil an Abgeordneten mit Migrationshintergrund, es folgen SPD mit 17 und die Grünen mit 14,4 Prozent. Deutlich dahinter liegen AFD mit 7,2, FDP mit 5,4 und CDU/CSU mit 4,1 Prozent.

31 Abgeordnete mit Migrationshintergrund haben einen Bezug zu Ländern der Europäischen Union, das sind rund 37 Prozent aller Abgeordneten mit Migrationshintergrund. Von ihnen haben sechs Bezüge zu Italien und fünf zu Polen. 18 Abgeordnete stammen aus der Türkei und sechs haben einen iranischen Migrationshintergrund.

Weitere Informationen mit einer Liste der Abgeordneten: Mehr Abgeordnete mit Migrationshintergrund | Artikel | MEDIENDIENST INTEGRATION (mediendienst-integration.de)

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Im Reichstagsgebäude in Berlin tagt der deutsche Bundestag. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian.

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