Aberglaube: Geld und Symbole

Der Aberglaube ist laut einer Definition des Online-Wörterbuches Duden ein „als irrig angesehener Glaube an die Wirksamkeit übernatürlicher Kräfte in bestimmten Menschen und Dingen“. Dazu zählen Sprüche, Symbole oder Rituale, die im Alltag verwendet werden. Die Inhalte sind von Kultur zu Kultur, oft schon von Region zu Region verschieden. In der Redaktion von tünews INTERNATIONAL haben wir folgende Beispiele aus Afghanistan, Syrien und Deutschland zusammengetragen:
Sowohl in Afghanistan als auch in Syrien bedeutet ein Kitzeln in der linken Hand, dass die Person Geld bekommt. Bei der rechten Hand hingegen erwartet man, dass man bald Geld ausgeben wird.
Ein weit verbreitetes Symbol in Syrien – ob auf dem Land oder in der Stadt – ist die blaue Perle. Die Menschen glauben, dass sie die Augen der Neider abstößt.
In Deutschland gelten verschiedene Symbole als Glückbringer. Trifft man sie im Alltag an, werden sie als ein Vorzeichen oder Orakel für die Zukunft gelesen. Dazu gehört zum Beispiel das seltene vierblättrige Kleeblatt oder ein Schornsteinfeger. Bei schwarzen Katzen ist es egal, von welcher Seite sie in das Blickfeld läuft: „Schwarze Katze von links – Unglück bringt’s. Schwarze Katze von rechts – bringt was Schlechts.“

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Die blaue Perle als Glücksbringer. Foto: tünews INTERNTIONAL / Mislina Kiymaz.

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