Auf Halloween in Corona Zeiten verzichten

Der Abend vor Allerheiligen oder Halloween vom 31.Oktober auf den 1. November war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Dann pflegten die irischen Einwanderer in den USA ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus. Seit den 1990er Jahren verbreiten sich Halloween-Bräuche in US-amerikanischer Ausprägung auch in Europa. Jugendliche und Kinder verkleiden sich am Vorabend von Allerheiligen als Zombies oder andere Gruselfiguren und gehen in einer Gruppe von Haustür zu Haustür. Dort klopfen sie an, um nach Süßigkeiten zu fragen: „Süßes, sonst gibt es Saures!“

Das haben sie jedes Jahr gemacht. Aber weil die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg weiter enorm steigt, rät der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha von großen Feiern ab. “Natürlich wird niemand kontrollieren, ob ein paar Nachbarskinder bei Ihnen klingeln und Gummibärchen erpressen. Aber es ist ganz sicher nicht die Zeit, zu zehnt um die Häuser zu ziehen oder gar richtige Umzüge zu veranstalten”, sagte Manfred Lucha. Er bat die Eltern, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Denn die Menschen sollten aktuell nur machen, was wirklich notwendig ist, damit Kitas und Schulen nicht geschlossen und die Wirtschaft nicht heruntergefahren werden muss.

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Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie: Foto: tünews INTERNATIONAL; Mostafa Elyasian, 29.10.2020

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