Zwei Webseiten zeigen Bilder aus Moria

Bilder von Moria und anderen Flüchtlingslagern auf der griechischen Insel Lesbos dringen kaum an die Öffentlichkeit, „weil Journalist*innen und Fotograf*innen der Zugang zum Lager Moria verwehrt wurde und auch NGO-Mitarbeiter*innen im Lager nicht fotografieren durften. Auch im Flüchtlingslager Kara Tepe, in das ein Großteil der Bewohner*innen des Lagers Moria nach dessen Vernichtung durch einen Brand im September 2020 übersiedelt wurde, gilt nach wie vor ein Zugangsverbot für Medienvertreter*innen.“ Das schreibt das ethnologische Weltmuseum in Wien zu einer kleinen, kostenlos zugänglichen Sonderausstellung. Dort werden Bilder von Moria gezeigt, die in dem Fotoprojekt „Now you see me Moria“ von den geflüchteten Afghanen… Read More

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Hilfen für Geflüchtete eine Woche nicht zu erreichen

Der Fachbereich Soziales der Stadt Tübingen zieht um. Das betrifft die Abteilungen Hilfen für Geflüchtete, Soziale Hilfen und Sozialplanung. In der Woche von Montag, 27. September, bis Freitag, 1. Oktober, sind die MitarbeiterInnen deshalb nicht erreichbar. Die neue Anschrift nach dem Umzug ist: Derendinger Straße 50, 72072 Tübingen. Das ist in der Südstadt. Ab Anfang Oktober arbeiten dort rund 65 MitarbeiterInnen. Ihre Telefonnummern und E-Mail-Adressen ändern sich nicht. tun21092106 Der Fachbereich Soziales der Stadt Tübingen ist ab Oktober 2021 in der Derendinger Straße 50, 72072 Tübingen zu finden. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian. Aktuelle Informationen zu Corona: Hier klicken… Read More

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Asylzentrum befragte BundestagskandidatInnen

Wie stehen Sie zu einem vom Staat unabhängigen Asylverfahren / einer Sozialberatung? Wie stehen Sie zur staatlich organisierten Seenotrettung? Und: Wie kann der Bund die Bereitschaft vieler Städte und Bundesländer zur Aufnahme von Geflüchteten aus den Elendslagern der Inseln befördern /vereinfachen? Diese Fragen stellte das Tübinger Asylzentrum vier Tübinger BundestagskandidatInnen vor der Wahl am Sonntag, 26. September. Die Antworten gibt es als Podcast und einmal schriftlich auf der Seite des Asylzentrums. Annette Widmann-Mauz (CDU), Chris Kühn (Grüne), Martin Rosemann (SPD) und Heike Hänsel (Die Linke) vertraten unterschiedliche Positionen. Die gesprochenen Statements dauern pro Frage jeweils rund eine Minute. Weitere Interviews… Read More

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Tipps und Hilfen für den Alltag in Deutschland

Die Broschüre „Stärkung der Verbraucherschutzkompetenzen von Geflüchteten. Eine Arbeitshilfe in einfacher Sprache“ unterstützt Geflüchtete dabei, sich im deutschen Konsum-Alltag zurechtzufinden. Die Themen werden kurz erklärt, danach gibt es praktische Hinweise, Tipps und Beispiele. Die Broschüre stellt zusätzlich Checklisten, Erklär-Videos und Übersichten bereit, oft in mehreren Sprachen z.B. Arabisch. Es werden Fragen zu Verträgen, zum Online-Shopping, zu Mahnungen und Inkasso-Büros, zum Arbeits- und Mietrecht, zur SCHUFA-Auskunft, zu Banken, Krediten und Versicherungen behandelt. Weitere Informationen: https://www.verbraucherzentrale.de/sites/default/files/2020-01/AH_Verbraucherschutz_Gefluechtete.pdf tun21081801 Die Wohnungsraumsuche in Schwarmstädten wie Tübingen fällt vielen Menschen schwer. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian. Aktuelle Informationen zu Corona: Hier klicken  4,683 total views

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Beschäftigungsduldung für 30 Monate: Die Landesregierung informiert über die Voraussetzungen

Das Land Baden-Württemberg wird in den nächsten Wochen rund 10.000 Personen in einem Schreiben persönlich und aktiv über die Möglichkeit der „Beschäftigungsduldung“ informieren. Diese Personen sind „geduldet“ und gehen einer Beschäftigung nach. Durch ein negatives Asylverfahren sind sie jedoch eigentlich ausreisepflichtig. Auf Nachfrage erklärte Gunter Carra, Stellvertretender Pressesprecher des Ministeriums der Justiz und für Migration Baden-Württemberg, gegenüber tünews INTERNATIONAL: „In diesem Informationsschreiben werden Geduldete über die Voraussetzungen, die Antragstellung und die erforderlichen Unterlagen für eine Beschäftigungsduldung informiert. In dieser Phase ist die Abschiebung ausgesetzt. Nach Ablauf der 30 Monate besteht die Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis und damit einen rechtmäßigen Aufenthalt in… Read More

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Hilfe für Angehörige in Afghanistan im Asylzentrum Tübingen

Aufgrund der aktuellen Bedrohungssituation sorgen sich viele Menschen aus Afghanistan um ihre Angehörigen und Freunde, die sich noch im Land aufhalten. Das Asylzentrum Tübingen bietet für sie Beratungstermine und Hilfestellung: In einem Formular werden alle Daten der betroffenen Personen in Afghanistan sowie eine Begründung der Gefahrenlage, wenn möglich mit Beweisen aufgeschrieben. Das Asylzentrum sendet dieses weiter an das Auswärtige Amt. In einer Erklärung des Auswärtigen Amtes in der Regierungspressekonferenz vom 25. August heißt es, „dass das Ende der Luftbrücke, das Ende der militärischen Evakuierungsoperation, nicht das Ende unserer Bemühungen bedeutet, Menschen, für die wir Verantwortung tragen, zu helfen, auszureisen und… Read More

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Sicherheitsmaßnahmen auf Social Media für Menschen in Afghanistan

Facebook und Instagram ermöglichen Menschen in Afghanistan, ihre Accounts vor Ausspähaktionen zu schützen. Das schrieb Nathaniel Gleicher, Head of Security Policy von Facebook am 19. August auf Twitter. Menschen in Afghanistan könnten demnach mit einem einzigen Klick ihre Accounts für fremde NutzerInnen abschließen. Somit könnten nur noch befreundete NutzerInnen die Fotos oder Posts in der Timeline sehen. Zudem sei die Möglichkeit, Freundeslisten anderer NutzerInnen zu durchsuchen, in Afghanistan kurzfristig ausgesetzt worden. So wolle man verhindern, dass die Taliban auf Facebook politische Gegner wie ehemalige MitarbeiterInnen ausländischer Streitkräfte, AktivistInnen oder Medienschaffende ausfindig machen. Nathaniel Gleicher wies zudem darauf hin, dass Facebook… Read More

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Fassungslosigkeit über die Situation der Menschen in Afghanistan

Was sollen wir von tünews INTERNATIONAL über den Machtwechsel in Afghanistan schreiben? Darüber haben wir in unserer Redaktionssitzung stundenlang diskutiert. Wir haben von der Fassungslosigkeit unserer KollegInnen gehört, deren Familienmitglieder im fast fünf Jahrzehnte langen Krieg gefallen sind. Plötzlich alles umsonst? Von Angehörigen, die bislang als Lehrerin oder in der Verwaltung gearbeitet haben. Welcher Zukunft müssen sie nun entgegensehen? Vom Interesse des Iran an Wasserressourcen und Chinas an den Bodenschätzen, von Russlands Sorge vor Terroraktionen in angrenzenden Ländern wie Tadschikistan. Von Warlords, die Macht zurückgewinnen wollen. Mit welchem Geld wird welche Ordnung hergestellt? Manche Geflüchtete denken, es war richtig, Afghanistan… Read More

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Erste Studie zu „Russlanddeutschen“: gut integriert

2,7 Millionen Menschen sind aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion seit Ende der 80er Jahre nach Deutschland eingewandert, mit insgesamt 3,5 Millionen bilden sie heute die größte Zuwanderergruppe. Dennoch ist über ihre Situation wenig bekannt. Der Migrationsforscher Jannis Panagiotidis (Universität Osnabrück, seit 1.8.2021 Universität Wien) hat vor kurzem die erste umfangreiche Studie über diese Bevölkerungsgruppe vorgelegt, die er „postsowjetische MigrantInnen“ nennt. Dazu gehört übrigens auch der aktuelle deutsche Olympiasieger im Tennis Alexander Zverev. Die postsowjetsowjetischen MigrantInnen kommen zum größten Teil aus Russland und Kasachstan, aber auch aus der Ukraine. Es geht dabei zum einen um Russlanddeutsche SpätaussiedlerInnen. Diese erhielten die… Read More

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Aktuelle Zahlen zur Ausbildungsduldung

Derzeit absolvieren 8.000 Menschen in Deutschland ihre Ausbildung mit einer Ausbildungsduldung, 2019 waren es nur 3.600. Diese Zahlen aus dem Bundesinnenministerium gab der „Mediendienst Integration“ bekannt. Die große Mehrheit dieser Auszubildenden kommt aus Afghanistan (rund 2.000), außerdem aus Gambia, Irak, Iran und Guinea. Der Anstieg bewege sich aber auf sehr niedrigem Niveau, denn insgesamt lebten über 200.000 Menschen mit Duldung in Deutschland, darunter fast 150.000 Geflüchtete mit abgelehntem Asylantrag. Mit einer Ausbildungsduldung kann man für die ganze Ausbildungszeit und zwei weitere Jahre Berufstätigkeit in Deutschland bleiben und nicht abgeschoben werden. Der Anstieg ist teilweise auf eine Neuregelung von 2020 zurückzuführen:… Read More

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