Unterstützung für Jugendliche und ihre Familien

„DUNJA – Die Unterstützung für Jugendliche und ihre Angehörigen“ ist ein Projekt zur Unterstützung und Förderung von Familien und Kindern. Das Angebot bietet eine ganzheitliche Beratung zu Fragen, Sorgen und Problemen rund um die Familie. Die Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren werden von den Mitarbeitenden des Bildungsträgers BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung individuell begleitet. Das Unterstützungsangebot umfasst neben der Beratung eine kostenlose Lernbegleitung und Aktivitäten zur Freizeitgestaltung, wie zum Beispiel Ausflüge in die Umgebung und Workshops in den Bereichen Sport, Kunst oder Kultur. DUNJA wird gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Der Einstieg ins… Read More

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Experten fordern „Turbo-Einbürgerung“

Nur 2,5 Prozent aller Personen, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, lassen sich tatsächlich in Deutschland einbürgern und erwerben dadurch die deutsche Staatsbürgerschaft. Diese Tatsache beklagt der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) in seinem aktuellen Jahresgutachten 2021. Die Einbürgerungsquote in Deutschland liege damit deutlich hinter den meisten anderen europäischen Ländern. Vergleichbar niedrig sei sie nur in Tschechien, Österreich, Dänemark und Litauen. Der SVR empfiehlt daher unter anderem eine „Turbo-Einbürgerung“: Diese sollte bereits nach vier Jahren Aufenthalt ermöglicht werden für Personen, „die wirtschaftlich und sozial besonders gut integriert sind, sehr gut Deutsch sprechen und ihren Lebensmittelpunkt eindeutig nach Deutschland verlagert haben.“… Read More

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Einbürgerung jetzt

Ein neues tünews-Magazin informiert umfassend zum Thema Einbürgerung. Für immer mehr Geflüchtete aus den Jahren 2015 und 2016 bietet sich nun die Möglichkeit, ihre Einbürgerung zu beantragen. Wie das geht und welche Voraussetzungen nötig sind, darüber gibt die aktuelle Ausgabe „Geflohen und eingebürgert“ Auskunft. Hier geht es zum Magazin: https://tunewsinternational.com/14746-2/ tun21051101 Das tünews INTERNATIONAL Magazin zum Thema Einbürgerung in Deutschland. Foto: tünews INTERNATIONAL. Aktuelle Informationen zu Corona: Hier klicken  6,448 total views,  2 views today

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Bundeswehr beginnt mit Abzug aus Afghanistan

Fast 20 Jahre lang waren deutsche SoldatInnen in Afghanistan stationiert. Am 30. April hat die Bundeswehr mit dem Abzug begonnen. „Unser Auftrag in Afghanistan ist beendet“, erklärte das Verteidigungsministerium. Am 30. April waren noch fast 1100 deutsche SoldatInnen in Afghanistan – die meisten in Masar-i-Scharif im Norden des Landes. Auch gefährdete einheimische Mitarbeiter der Bundeswehr sollen nach Deutschland geholt werden. Das erklärte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Deutschland stellt nach den USA den größten Teil der Nato-Truppen. Es steht noch nicht fest, wann der Abzug all dieser Truppen beendet sein soll. Mit dem Abzug sollten sofort alle Abschiebungen nach Afghanistan gestoppt werden.… Read More

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Stark im Beruf: Förderung von Müttern mit Migrationsgeschichte

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit seinem Programm „Stark im Beruf“ Mütter mit Migrationshintergrund. Das Programm läuft noch bis Mitte 2022. Ziel des Programms ist es, erwerbsfähige Mütter auf ihrem Weg in eine Erwerbstätigkeit individuell zu unterstützen. Konkret erhalten die Frauen unter anderem Hilfe bei der Organisation von Kinderbetreuung, Anerkennung von Abschlüssen, Vermittlung von Praktika, Ausbildung oder Arbeitsstellen sowie Qualifizierungen und Trainings für Zertifikatsprüfungen. Dazu gibt es rund 90 Kontaktstellen bundesweit, die Beratung und Informationen zu allen Fragen bieten und Fördermöglichkeiten aufzeigen. Eine davon befindet sich in Tübingen, mehr Informationen unter: https://team-training.de/ Alle Kontaktstellen in Deutschland sind auf dieser Karte auffindbar: https://www.starkimberuf.de/praxis/projektstandorte… Read More

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Junge Geflüchtete brauchen mehr Zeit für die Integration

Man muss jungen Geflüchteten mehr Zeit für die Integration in Deutschland geben. Zu diesem Schluss kommen Albert Scherr und Helen Breit im Rahmen eines sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekts an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Sie haben dafür junge männliche Geflüchtete und Fachkräfte der Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg interviewt. Momentan werde erwartet, dass diese jungen Männer binnen kurzer Zeit bestimmte „Integrationsleistungen“ erbringen: Deutsch lernen sowie schulische und berufliche Qualifizierungen erreichen. „Für einen Teil der jungen Geflüchteten ist es jedoch undenkbar, etwa bis zum 21. Lebensjahr diese Leistungen zu erbringen – meist werden sie danach aber nicht vom Jugendamt unterstützt. Doch eigentlich brauchen sie die Betreuung,… Read More

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Integrationsbeirat Rottenburg: Mitspracherecht für Geflüchtete

Der Rottenburger Integrationsbeirat ist ein politisches Gremium, das dortige KommunalpolitikerInnen in Sachen Integration und Migration berät. Insgesamt 19 RottenburgerInnen sind Mitglieder des Integrationsbeirates, davon zehn mit Migrationsgeschichte, fünf Gemeinderatsmitglieder, drei VertreterInnen von Organisationen und der Vorsitzende, der Oberbürgermeister von Rottenburg. Aufgaben des Beirats sind unter anderem, die Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte in Rottenburg zu vertreten sowie deren Lebensbedingungen und Teilhabe an der Gesellschaft zu verbessern. Somit setzt sich der Integrationsbeirat für ein tolerantes und respektvolles Zusammenleben aller RottenburgerInnen ein. Alle drei Jahre wird der Beirat neu gewählt. Wer eine Migrationsgeschichte und eine Aufenthaltserlaubnis von mindestens zwei Jahren hat, gut… Read More

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Deutsche Ausweise für Eingebürgerte

Von den Menschen, die seit 2014 nach Deutschland geflüchtet sind, haben inzwischen einige die deutsche Staatsbürgerschaft. Wenn sie die Einbürgerungsurkunde haben, müssen sie einen deutschen Personalausweis oder einen deutschen Reisepass beantragen. Zuständig dafür ist das Rathaus/Bürgerbüro des Wohnortes. Die dortigen Passbehörden verlangen außer der Einbürgerungsurkunde eine originale, übersetzte und durch die sogenannte „Legalisation“ beglaubigte Geburtsurkunde. Diese können die deutsche Botschaft oder ein deutsches Konsulat im Geburtsland der Eingebürgerten ausstellen. Mit der Geburtsurkunde weisen Personen ihre Identität nach. Im Asylverfahren und bei der Einbürgerung wurde die Identität bereits geprüft. Für die Ausweisdokumente ist die Passbehörde aber vom Innenministerium angewiesen, beim Passantrag… Read More

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Gerüchte über Deutschland

Schwangere Frauen hätten eine bessere Chance in Deutschland Asyl zu bekommen. Deutschland würde täglich 5000 Migranten aufnehmen – diese und viele weitere Gerüchte über Migration nach Deutschland und Europa kursieren im Internet. Diese falschen Informationen verleiten viele Menschen dazu, sich auf die Flucht nach Deutschland zu begeben und fälschlicherweise auf Asyl in Europa zu hoffen. Oft werden die Gerüchte von Schleppern verbreitet, die sich dadurch mehr Profit versprechen. Damit sich Menschen aufgrund von Fakten statt Lügen zur Flucht oder Migration nach Deutschland entscheiden, hat das Deutsche Auswärtige Amt 2015 die Internetseite „#rumoursaboutgermany“ gestartet. Die Webseite gibt es in mehreren Sprachen,… Read More

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Integrationsgipfel 2021 – das Ergebnis

Beim 13. Integrationsgipfel am 9. März – einer digitalen Veranstaltung von 120 VertreterInnen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Einrichtungen – wurde ein „Nationaler Aktionsplan“ beschlossen. Dieser Plan soll die Eingliederung und den Alltag von MigrantInnen erleichtern und verbessern. Bundeskanzlerin Angela Merkel wies in der Veranstaltung darauf hin, dass viele ZuwanderInnen immer noch mit strukturellen Nachteilen zu kämpfen hätten: „Wir alle sind Deutschland, das ist das Ziel“, so die Kanzlerin. Annette Widmann-Mauz, Integrationsministerin der Bundesregierung machte auf die Herausforderung durch die Pandemie aufmerksam: „Wir müssen alles daransetzen, damit wir durch die Corona-Pandemie nicht zurückgeworfen werden.“ Deshalb betonte die Kanzlerin: „Denn wir wissen, dass… Read More

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