In der richtigen Spur

Erfolgsstory

In der richtigen Spur

Von Sameer Ibrahim

 

Jahr für Jahr nimmt die Zahl der Flüchtlinge ab, die finanzielle Hilfe von deutschen Behörden wie Jobcenter oder Agentur für Arbeit erhalten. In diesem Artikel nennen wir ein Beispiel. „In diesem Leben wird einem nichts geschenkt, aber es gibt nichts Schwieriges, wenn du einen starken Willen hast“. Das ist es, was Mohammed Khalaf sagt, ein 40-jähriger Syrer, der einen Job als Busfahrer in Tübingen gefunden hat.

Vor dem Krieg hat Mohammed auch als Busfahrer in Syrien gearbeitet. Im Jahr 2015 ist er nach Deutschland gekommen, hat einen Integrationskurs besucht und Deutsch gelernt. Er bekam die Gelegenheit, sich bei einem Tübinger Busunternehmen vorzustellen. Die Firma erklärte sich bereit, Mohammed einen Job zu geben im Team der Busfahrer. Aufgrund der Einstellungszusage übernahm das Jobcenter die Kosten für die Führerscheingebühr.

Mohammed schaffte es sowohl den theoretischen als auch praktischen Teil der Prüfung beim ersten Mal zu bestehen. Er transportiert nun tagtäglich mit dem Bus tausende BürgerInnen aus Tübingen und aus den umliegenden Gemeinden zu ihrem Ziel. Mohammed sagt: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit und danke der Bevölkerung und der deutschen Regierung für die Aufnahme. Sie haben eine gute humanitäre Arbeit geleistet. Ich danke Mechthild Stottert und Dinah Murad für ihre Hilfe und ich danke tünews für dieses nette Interview.“

Ich habe Mohammed nach seiner Meinung gefragt, hinsichtlich der Idee eine eigene Spur für Radfahrer auf der Neckarbrücke zu schaffen. Mohammed sagt: „Es ist eine gute Idee auch eine spezielle Spur für Radler zu haben, so dass keiner von uns den Weg des anderen überquert. Und schließlich: Die Sicherheit und das Wohlbefinden der BürgerInnen sind für uns das Wichtigste.“

 

 

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