Lebensmittel vor der Mülltonne retten

In Deutschland werden jährlich rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel unbenutzt weggeworfen. Das will eine Initiative in Tübingen verhindern. Sie heißt Foodsharing. Mehr als 1000 ehrenamtliche Lebensmittel-RetterInnen (Food-Safer) sind dort registriert. Sie sind keine Konkurrenz zur Tübinger Tafel. Aber wie die Leute von der Tafel holen die Food-Safer aussortierte Waren von 35 Bäckereien, Supermärkten und Kantinen ab – um die Umwelt zu schonen mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Diese Lebensmittel kommen in sogenannte Fairteiler. Das sind öffentliche Orte. Dort kann jede/r kostenlos Lebensmittel mitnehmen. In Tübingen sind die Fairteiler an diesen Orten: Rathaus-Foyer am Marktplatz, Münzgasse 13, Schellingstraße 6, Gemeindehaus Eberhardskirche, Jugendtreff Weststadt, Wohnheim Geißweg 21, Werkstadthaus im Französischen Viertel, evangelisches Gemeindehaus Lustnau und Rathaus Weilheim. Die Initiative Foodsharing hat nach eigenen Angaben in Tübingen bei mehr als 15.000 Einsätzen rund 444 Tonnen Lebensmittel gerettet.

Mehr zum Konzept und zur Arbeit gibt es unter www.foodsharing.de

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Rote und gelbe Äpfel. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian.

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