Ostern in Deutschland

Ostern ist das höchste Fest im Christentum. Es ist eng mit dem Weihnachtsfest verbunden, das allerdings für die meisten Deutschen mehr Bedeutung hat und an dem es mehr Geschenke gibt. An Weihnachten feiern Christen die Geburt Jesu Christi. An Ostern feiern sie seinen Opfertod und die Auferstehung. Ostersonntag geht eine Fastenzeit von 40 Tagen voraus, in der sich Gläubige auf Gott besinnen. Der Feiertag ist jedes Jahr an einem anderen Datum: Immer am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, in den Monaten März oder April.

In der Woche vor Oster, der Karwoche, gibt es viele Ereignisse: An Gründonnerstag gedenken Christen des letzten Abendmahls Christi mit seinen Jüngern. Am Karfreitag trauern sie wegen Jesu Todes am Kreuz. Damit begleicht Jesus laut Evangelium die Sünden aller Gläubigen vor Gott. Am Ostersonntag feiern sie die Auferstehung Christi am dritten Tage und seinen Sieg über den Tod.

Mit Ostern sind viele Bräuche und Symbole verbunden. So entzünden Gläubig in der Nacht von Samstag auf Ostersonntag das Osterfeuer und tragen es in die dunkle Kirche: Das Licht steht für Jesus, der die Dunkelheit, den Tod besiegt. In Deutschland färben viele Familien hart gekochte Eier und verstecken sie für ihre Kinder zusammen mit Süßigkeiten und Geschenken in Osternestern. Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag sind in Deutschland gesetzliche Feiertage.

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Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie: Foto: tünews INTERNATIONAL; Kerstin Markl

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