Sicherheitsmaßnahmen auf Social Media für Menschen in Afghanistan

Facebook und Instagram ermöglichen Menschen in Afghanistan, ihre Accounts vor Ausspähaktionen zu schützen. Das schrieb Nathaniel Gleicher, Head of Security Policy von Facebook am 19. August auf Twitter. Menschen in Afghanistan könnten demnach mit einem einzigen Klick ihre Accounts für fremde NutzerInnen abschließen. Somit könnten nur noch befreundete NutzerInnen die Fotos oder Posts in der Timeline sehen. Zudem sei die Möglichkeit, Freundeslisten anderer NutzerInnen zu durchsuchen, in Afghanistan kurzfristig ausgesetzt worden. So wolle man verhindern, dass die Taliban auf Facebook politische Gegner wie ehemalige MitarbeiterInnen ausländischer Streitkräfte, AktivistInnen oder Medienschaffende ausfindig machen. Nathaniel Gleicher wies zudem darauf hin, dass Facebook NutzerInnen außerhalb Afghanistans, die mit Menschen in Afghanistan befreundet sind, ebenfalls die Sichtbarkeit ihrer Freundesliste einschränken sollten. Auch auf Instagram gebe es Pop-Up Benachrichtigungen für NutzerInnen in Afghanistan mit einer Anleitung zur Sicherung des eigenen Accounts.

Anleitung zur Einschränkung der Sichtbarkeit der Freundesliste auf Facebook:

https://www.facebook.com/help/115450405225661

Thread von Nathaniel Gleicher zu Sicherheitsmaßnahmen auf Facebook und Instagram:

https://twitter.com/ngleicher/status/1428474006609399811

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Neuigkeiten verbreiten sich heutzutage besonders schnell im Internet – aber auch von Mund zu Mund. Foto: tünews INTERNATIONAL / Kerstin Markl.

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