Filmvorführung mit Gespräch: „Being a Refugee“

Am Dienstag, 6. Februar, lädt der Landkreis Tübingen zu einer Filmvorführung ein. Um 19.30 Uhr wird im Großen Sitzungssaal im Landratsamt der Dokumentarfilm „Being a Refugee“ von Regisseurin Dr. Nurit Carmel gezeigt. Der Film behandelt verschiedene Fluchtgeschichten aus Vergangenheit und Gegenwart und gibt Einblick in die Integrationsprozesse. In Zusammenhang mit interreligiösen Perspektiven zeigt der Film die Vielschichtigkeit dieser Thematik. Im Anschluss findet mit Dr. Nurit Carmel eine Frage- und Gesprächsrunde statt. Der Eintritt ist kostenlos, formlose Anmeldung unter kultur@kreis-tuebingen.de tun24013106 www.tuenews.de Der Film “Being a Refugee” von Regisseurin Dr. Nurit Carmel. Foto: Dr. Nurit Carmel 002291

Bundesweiter Warnstreik im ÖPNV

Die Gewerkschaft Verdi kündigt für Freitag Bundesweit einen Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an. In einigen Städten in Deutschland kann es demnach in Bus und Bahn zu erheblichen Einschränkungen kommen. In Baden-Württemberg wurde in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz zum Streik aufgerufen. Reisende, vor allem Pendler sollen sich vor Fahrtantritt beim jeweiligen Verkehrsbund informieren. Der Verkehrsverbundbund naldo wird vom Streik kaum betroffen sein. In Tübingen und Reutlingen fahren die Busse wie gewohnt. tun24013101 www.tuenews.de Vom Busbahnhof Tübingen fährt der Schienenersatzverkehr. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian. 002080      

SoTü-Jobfestival informiert über Sozialberufe

Informationen zu Berufen in Erziehung und Pflege bietet das SoTü-Jobfestival in Tübingen. Auftakt ist am 2. Februar um 17 Uhr in der Gaststätte Freistil, Wöhrdstraße 25. Bei freien Drinks und Snacks informieren Arbeitgeber aus Kindergärten, Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten über Berufe und Ausbildungen. Wer teilnehmen will, muss sich vorher anmelden. Veranstalter ist die Stadt Tübingen. Weitere Infos finden sich unter: https://so-tue.de/ SoTü ist eine Gemeinschaftsinitiative von städtischen und freien Trägern, um die sozialen Berufe vor Ort zu stärken. Bis zum 23. Februar gibt es mehrere Gelegenheiten, einzelne Einrichtungen kennenzulernen. Eine Übersicht zu den Terminen bietet die Homepage. Insgesamt beteiligen sich am… Read More

Demonstrieren ist ein Menschenrecht

Von Ute Kaiser In Deutschland demonstrieren Hunderttausende für Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Sie protestieren auch gegen „Remigrations“-Ideen in der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD). Dieser Kampfbegriff steht für „die Deportation aller Menschen mit vermeintlich falscher Hautfarbe oder Herkunft, selbst dann, wenn sie deutsche Staatsbürger sind“. Das sagte ein Mitglied der Jury, die den Begriff „Remigration“ zum Unwort des Jahres 2023 erklärte (siehe die Meldung tun24011603). Wie sieht das Demonstrationsrecht in Deutschland aus? Artikel 8, Absatz 1 des Grundgesetzes regelt, dass alle Deutschen das Recht haben, sich ohne Anmeldung und Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Allerdings wird das Grundrecht… Read More

Pflicht zum Winterdienst

In Deutschland müssen Privatpersonen in der Regel im Winter Schnee räumen und bei Glätte streuen. Wo und wie weit, das regeln die meisten Städte und Gemeinden in eigenen Satzungen. Wer in Tübingen wohnt, ist für alle öffentlichen Verkehrsflächen verantwortlich, die am Haus entlang laufen. Schnee räumen und bei Glatteis streuen muss, wer im Haus wohnt, unabhängig davon, ob er Mieter oder Hauseigentümer ist. Die Räum- und Streupflicht erstreckt sich vor allem auf Gehwege, Fußwege und Staffeln. Sie gilt aber auch für sonstige öffentliche Vekehrsflächen, etwa die Wartezone an Bushaltestellen, wenn diese kein Wartehäuschen haben. Meist stellt die Hausverwaltung einen Räumplan… Read More

Am 27. Januar ist der Holocaust-Gedenktag

In der deutschen Erinnerungskultur gibt es zwei Termine, an denen Politiker, Medien, Ehrenamtliche und viele Menschen an Verbrechen und Mord gegen Millionen Menschen jüdischer Herkunft zwischen 1933 und 1945 erinnern. Neben dem 9. November, der Reichspogromnacht, ist dies der 27. Januar, der Holocaust-Gedenktag. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der sowjetischen Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. In Deutschland wird dieser Tag seit 1996 als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus bezeichnet, im Deutschen Bundestag findet eine Gedenkstunde statt, an vielen öffentlichen Gebäuden ist die Dienstflagge auf halbmast gesetzt, also Trauerbeflaggung. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschloss… Read More

Kundgebung gegen Rechtsruck

In Tübingen soll es wieder eine Demonstration für Demokratie und gegen die Gefahr eines Rechtsrucks geben. Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, auf dem Marktplatz. Dabei soll es neben Reden auch eine Menschenkette um das Rathaus geben. Zu der Kundgebung rufen unter anderem Fridays for Future, der Jugendgemeinderat, die Gewerkschaft Verdi und die Vertretung Studierender auf. tun24012409 www.tuenews.de Stiftskirche Tübingen. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian. 001099      

Sechs Tage Bahnstreik

Wegen eines Bahnstreiks werden von Mittwoch an für sechs Tage viele Züge nicht fahren. Das teilt die Lokführergewerkschaft GDL mit. Da die Gewerkschafter mit dem Angebot der Deutschen Bahn im aktuellen Tarifstreit unzufrieden sind, haben sie zu der neuen Streikrunde aufgerufen. Es geht dabei konkret um den Zeitraum von Mittwoch, 24. Januar 2 Uhr bis Montag, 29. Januar 18 Uhr. Der Güterverkehr wird schon von Dienstagabend an bestreikt. Die Bahn will einen Notfahrplan einrichten. Aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage der Bahn www.bahn.de und der App DB-Navigator. Welche Züge tatsächlich ausfallen, lässt sich nicht genau vorhersagen. Züge der SWEG… Read More

Erstanträge auf Asyl deutlich gestiegen

Deutschland war auch 2023 für Geflüchtete das Hauptziel in der Europäischen Union. 329.120 Menschen haben hier einen Erstantrag auf Asyl gestellt. Das ist ein Anstieg von 51,1 Prozent gegenüber 2022 mit 217.774 Erstanträgen. Diese Zahlen veröffentlichte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in seiner Jahresstatistik. Außer den Erstanträgen gab es noch 22.795 Folgeanträge. Menschen aus Syrien stellten mit 102.930 die meisten Erstanträge auf Schutz in Deutschland. Es folgen die Türkei mit 61.181, Afghanistan mit 51.275, der Irak mit 11.152 und der Iran mit 9.384 Erstanträgen. Auf den Plätzen 6 bis neun finden sich Anträge aus den Herkunftsländern Georgien (8.414),… Read More

Der deutsche Pass ist sicher

Wer sich in Deutschland einbürgern ließ und einen deutschen Pass besitzt, kann nicht mehr ausgewiesen werden. Das steht in Artikel 16 des Grundgesetzes. Dort heißt es: „Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden.“ Das gilt in Deutschland seit 1949 und war eine Reaktion darauf, dass während der NS-Diktatur Menschen aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen ausgebürgert worden waren. Das Grundgesetz verbietet nun den Entzug der Staatsbürgerschaft, wenn Menschen dadurch staatenlos würden. Geflüchtete mit deutschem Pass müssen sich also keine Sorgen machen, weil es unter Rechtsextremen Überlegungen gibt, Migranten und auch Zugewanderte mit deutschem Pass auszuweisen. Dafür müsste mit großer Mehrheit… Read More

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