Deutsche Ausweise für Eingebürgerte

Von den Menschen, die seit 2014 nach Deutschland geflüchtet sind, haben inzwischen einige die deutsche Staatsbürgerschaft. Wenn sie die Einbürgerungsurkunde haben, müssen sie einen deutschen Personalausweis oder einen deutschen Reisepass beantragen. Zuständig dafür ist das Rathaus/Bürgerbüro des Wohnortes. Die dortigen Passbehörden verlangen außer der Einbürgerungsurkunde eine originale, übersetzte und durch die sogenannte „Legalisation“ beglaubigte Geburtsurkunde. Diese können die deutsche Botschaft oder ein deutsches Konsulat im Geburtsland der Eingebürgerten ausstellen. Mit der Geburtsurkunde weisen Personen ihre Identität nach. Im Asylverfahren und bei der Einbürgerung wurde die Identität bereits geprüft. Für die Ausweisdokumente ist die Passbehörde aber vom Innenministerium angewiesen, beim Passantrag… Read More

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Steuererklärung lohnt sich

Wer in Deutschland arbeitet, muss dafür in der Regel Steuern bezahlen. Diese Steuern überweist der Arbeitgeber direkt an das Finanzamt. Für viele lohnt es sich, jedes Jahr eine Steuererklärung abzugeben. Dann können sie dem Finanzamt beispielsweise ihre Kosten für Ausbildung, für das Home-Office oder für den Weg zur Arbeit mitteilen oder pauschale Entlastungen beantragen. Das Finanzamt rechnet dann aus, ob jemand Geld zurückbekommt. Von den 25,5 Millionen Menschen, die 2016 in Deutschland nicht selbständig arbeiteten, gaben 13,7 Millionen für dieses Jahr eine Steuererklärung ab. Von diesen bekamen 12 Millionen eine Erstattung von durchschnittlich 1027 Euro. 1,5 Millionen Steuerpflichtige mussten demgegenüber… Read More

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Arbeiten in Quarantäne

ArbeitnehmerInnen in Quarantäne haben nicht zwangsläufig frei. Das ist im Infektionsschutzgesetz und meist zusätzlich in Bestimmungen des Arbeitgebers genau geregelt. Nur wer in Quarantäne oder Absonderung – so heißt das im Behördendeutsch – tatsächlich erkrankt, also krankgeschrieben ist, muss nicht arbeiten. Alle anderen müssen je nach ihren Aufgabenbereichen und der vom Arbeitgeber gestellten technischen Ausstattung auch in Quarantäne ihrer Beschäftigung nachgehen. ArbeitnehmerInnen die normalerweise an Maschinen oder in Laboren arbeiten, können von ihrem Arbeitgeber auch andere Aufgaben zugeteilt bekommen, die sie dann zuhause erledigen müssen. tun21033101 Wer in Corona-Quarantäne muss, hat verschiedene Regeln zu beachten. Das gilt auch für arbeitsrechtliche… Read More

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Hilfetelefon Sexueller Missbrauch

Das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch von N.I.N.A. e.V. bietet anonyme Beratung sowie Hilfe für Betroffene und Besorgte. Wer während seiner Kindheit oder Jugend sexuellen Missbrauch erlebt hat oder aktuell davon betroffen ist, erhält hier Unterstützung. Hier können jegliche Fragen zum Thema sexuellen Missbrauch und Kindesmissbrauch gestellt werden. Die Rufnummer lautet: 0800 44 55 530 Über folgende E-Mail-Adresse kann schriftlich Kontakt aufgenommen werden: beratung@hilfetelefon-missbrauch.de Weitere Informationen unter: https://nina-info.de tun21020905 Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie: Foto: tünews INTERNATIONAL; Mostafa Elyasian. Aktuelle Informationen zu Corona: Hier klicken  1,254 total views,  2 views today

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Bei Wohnungsumzug ummelden

Wer in eine neue Wohnung umzieht, muss seinen neuen Wohnsitz innerhalb von ein bis zwei Wochen bei den Behörden anmelden. Auf den Rathäusern ist dafür häufig das Bürgerbüro, manchmal ein spezielles Einwohnermeldeamt zuständig. Dorthin muss man persönlich gehen, seine Angaben machen und dann einen Meldeschein unterschreiben. Wer sich ummeldet, muss die sogenannte Wohnungsgeberbescheinigung mitbringen. Diese muss der Vermieter ausfüllen, unterschreiben und dem neuen Mieter mitgeben. Wer zum Anmelden geht, soll auch einen Pass oder Passersatzpapiere dabeihaben. Wenn eine ganze Familie umgezogen ist, kann ein Erwachsener den Umzug der ganzen Familie melden. Er muss dann die Ausweise der Familienangehörigen mitbringen. Bei… Read More

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Integrationsgipfel 2021 – das Ergebnis

Beim 13. Integrationsgipfel am 9. März – einer digitalen Veranstaltung von 120 VertreterInnen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Einrichtungen – wurde ein „Nationaler Aktionsplan“ beschlossen. Dieser Plan soll die Eingliederung und den Alltag von MigrantInnen erleichtern und verbessern. Bundeskanzlerin Angela Merkel wies in der Veranstaltung darauf hin, dass viele ZuwanderInnen immer noch mit strukturellen Nachteilen zu kämpfen hätten: „Wir alle sind Deutschland, das ist das Ziel“, so die Kanzlerin. Annette Widmann-Mauz, Integrationsministerin der Bundesregierung machte auf die Herausforderung durch die Pandemie aufmerksam: „Wir müssen alles daransetzen, damit wir durch die Corona-Pandemie nicht zurückgeworfen werden.“ Deshalb betonte die Kanzlerin: „Denn wir wissen, dass… Read More

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