Tipps und Hilfen für den Alltag in Deutschland

Die Broschüre „Stärkung der Verbraucherschutzkompetenzen von Geflüchteten. Eine Arbeitshilfe in einfacher Sprache“ unterstützt Geflüchtete dabei, sich im deutschen Konsum-Alltag zurechtzufinden. Die Themen werden kurz erklärt, danach gibt es praktische Hinweise, Tipps und Beispiele. Die Broschüre stellt zusätzlich Checklisten, Erklär-Videos und Übersichten bereit, oft in mehreren Sprachen z.B. Arabisch. Es werden Fragen zu Verträgen, zum Online-Shopping, zu Mahnungen und Inkasso-Büros, zum Arbeits- und Mietrecht, zur SCHUFA-Auskunft, zu Banken, Krediten und Versicherungen behandelt. Weitere Informationen: https://www.verbraucherzentrale.de/sites/default/files/2020-01/AH_Verbraucherschutz_Gefluechtete.pdf tun21081801 Die Wohnungsraumsuche in Schwarmstädten wie Tübingen fällt vielen Menschen schwer. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian. Aktuelle Informationen zu Corona: Hier klicken  3,515 total views,  73 views… Read More

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Beschäftigungsduldung für 30 Monate: Die Landesregierung informiert über die Voraussetzungen

Das Land Baden-Württemberg wird in den nächsten Wochen rund 10.000 Personen in einem Schreiben persönlich und aktiv über die Möglichkeit der „Beschäftigungsduldung“ informieren. Diese Personen sind „geduldet“ und gehen einer Beschäftigung nach. Durch ein negatives Asylverfahren sind sie jedoch eigentlich ausreisepflichtig. Auf Nachfrage erklärte Gunter Carra, Stellvertretender Pressesprecher des Ministeriums der Justiz und für Migration Baden-Württemberg, gegenüber tünews INTERNATIONAL: „In diesem Informationsschreiben werden Geduldete über die Voraussetzungen, die Antragstellung und die erforderlichen Unterlagen für eine Beschäftigungsduldung informiert. In dieser Phase ist die Abschiebung ausgesetzt. Nach Ablauf der 30 Monate besteht die Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis und damit einen rechtmäßigen Aufenthalt in… Read More

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Hilfe für Angehörige in Afghanistan im Asylzentrum Tübingen

Aufgrund der aktuellen Bedrohungssituation sorgen sich viele Menschen aus Afghanistan um ihre Angehörigen und Freunde, die sich noch im Land aufhalten. Das Asylzentrum Tübingen bietet für sie Beratungstermine und Hilfestellung: In einem Formular werden alle Daten der betroffenen Personen in Afghanistan sowie eine Begründung der Gefahrenlage, wenn möglich mit Beweisen aufgeschrieben. Das Asylzentrum sendet dieses weiter an das Auswärtige Amt. In einer Erklärung des Auswärtigen Amtes in der Regierungspressekonferenz vom 25. August heißt es, „dass das Ende der Luftbrücke, das Ende der militärischen Evakuierungsoperation, nicht das Ende unserer Bemühungen bedeutet, Menschen, für die wir Verantwortung tragen, zu helfen, auszureisen und… Read More

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Sicherheitsmaßnahmen auf Social Media für Menschen in Afghanistan

Facebook und Instagram ermöglichen Menschen in Afghanistan, ihre Accounts vor Ausspähaktionen zu schützen. Das schrieb Nathaniel Gleicher, Head of Security Policy von Facebook am 19. August auf Twitter. Menschen in Afghanistan könnten demnach mit einem einzigen Klick ihre Accounts für fremde NutzerInnen abschließen. Somit könnten nur noch befreundete NutzerInnen die Fotos oder Posts in der Timeline sehen. Zudem sei die Möglichkeit, Freundeslisten anderer NutzerInnen zu durchsuchen, in Afghanistan kurzfristig ausgesetzt worden. So wolle man verhindern, dass die Taliban auf Facebook politische Gegner wie ehemalige MitarbeiterInnen ausländischer Streitkräfte, AktivistInnen oder Medienschaffende ausfindig machen. Nathaniel Gleicher wies zudem darauf hin, dass Facebook… Read More

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Fassungslosigkeit über die Situation der Menschen in Afghanistan

Was sollen wir von tünews INTERNATIONAL über den Machtwechsel in Afghanistan schreiben? Darüber haben wir in unserer Redaktionssitzung stundenlang diskutiert. Wir haben von der Fassungslosigkeit unserer KollegInnen gehört, deren Familienmitglieder im fast fünf Jahrzehnte langen Krieg gefallen sind. Plötzlich alles umsonst? Von Angehörigen, die bislang als Lehrerin oder in der Verwaltung gearbeitet haben. Welcher Zukunft müssen sie nun entgegensehen? Vom Interesse des Iran an Wasserressourcen und Chinas an den Bodenschätzen, von Russlands Sorge vor Terroraktionen in angrenzenden Ländern wie Tadschikistan. Von Warlords, die Macht zurückgewinnen wollen. Mit welchem Geld wird welche Ordnung hergestellt? Manche Geflüchtete denken, es war richtig, Afghanistan… Read More

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Erste Studie zu „Russlanddeutschen“: gut integriert

2,7 Millionen Menschen sind aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion seit Ende der 80er Jahre nach Deutschland eingewandert, mit insgesamt 3,5 Millionen bilden sie heute die größte Zuwanderergruppe. Dennoch ist über ihre Situation wenig bekannt. Der Migrationsforscher Jannis Panagiotidis (Universität Osnabrück, seit 1.8.2021 Universität Wien) hat vor kurzem die erste umfangreiche Studie über diese Bevölkerungsgruppe vorgelegt, die er „postsowjetische MigrantInnen“ nennt. Dazu gehört übrigens auch der aktuelle deutsche Olympiasieger im Tennis Alexander Zverev. Die postsowjetsowjetischen MigrantInnen kommen zum größten Teil aus Russland und Kasachstan, aber auch aus der Ukraine. Es geht dabei zum einen um Russlanddeutsche SpätaussiedlerInnen. Diese erhielten die… Read More

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Aktuelle Zahlen zur Ausbildungsduldung

Derzeit absolvieren 8.000 Menschen in Deutschland ihre Ausbildung mit einer Ausbildungsduldung, 2019 waren es nur 3.600. Diese Zahlen aus dem Bundesinnenministerium gab der „Mediendienst Integration“ bekannt. Die große Mehrheit dieser Auszubildenden kommt aus Afghanistan (rund 2.000), außerdem aus Gambia, Irak, Iran und Guinea. Der Anstieg bewege sich aber auf sehr niedrigem Niveau, denn insgesamt lebten über 200.000 Menschen mit Duldung in Deutschland, darunter fast 150.000 Geflüchtete mit abgelehntem Asylantrag. Mit einer Ausbildungsduldung kann man für die ganze Ausbildungszeit und zwei weitere Jahre Berufstätigkeit in Deutschland bleiben und nicht abgeschoben werden. Der Anstieg ist teilweise auf eine Neuregelung von 2020 zurückzuführen:… Read More

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Mehr Termine für Gespräche im Jobcenter

Das Jobcenter des Landkreises Tübingen im Tübinger Schleifmühleweg 68 hat jetzt mehr Räume für persönliche Gespräche vor Ort zur Verfügung. Für diese Gespräche müssen allerdings weiterhin Termine gebucht werden. Das Jobcenter ist unter der Telefonnummer 07071 / 56520 oder digital zu erreichen. Wer einen Termin hat, sollte sich am Service-Point melden. Das ist ein Fensterschalter außerhalb des Hauses. Dort können auch Anliegen wie Identitätsprüfungen, Rückmeldungen nach Abwesenheit und Notfälle bearbeitet werden. Der Service-Point ist montags bis donnerstags von 8 bis 12 und 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Während dieser Zeiten kann auch der… Read More

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Vorerst keine Abschiebung nach Afghanistan

Die Taliban in Afghanistan erobern immer mehr Gebiete. Deshalb wird die Sicherheitslage nach dem Abzug der internationalen Truppen immer schlechter. Als Konsequenz wird jetzt neben anderen Staaten auch Deutschland zunächst keine Menschen mehr nach Afghanistan abschieben. Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat wegen der Entwicklungen in Afghanistan seine Position geändert. Bisher lehnten er und die Bundesregierung einen generellen Abschiebestopp ab. Das Auswärtige Amt arbeitet aktuell noch an einem Bericht über die Lage in Afghanistan. Dieser Bericht ist eine wichtige Grundlage für die Entscheidung über Abschiebungen. tun21081112 Flughafen Stuttgart. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian. Aktuelle Informationen… Read More

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Fiktionsbescheinigung

Wer in Deutschland einen Antrag auf Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis stellt, dem gibt das Ausländeramt manchmal eine Fiktionsbescheinigung. Diese Fiktionsbescheinigung stellt die Ausländerbehörde aus, wenn sie noch nicht über den Antrag der Person entschieden hat. Durch diese Fiktionsbescheinigung gilt der Aufenthalt der Person in Deutschland als rechtmäßig und erlaubt. Die Frist, für die das Ausländeramt diese Bescheinigung ausstellt ist der Zeitraum, innerhalb dessen sie über den eigentlichen Antrag entscheiden will. Wer eine Fiktionsbescheinigung hat, darf aus Deutschland ausreisen und wieder einreisen. tun 21072703 Aktuelle Informationen zu Corona: Hier klicken  3,861 total views

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Unterstützung für Jugendliche und ihre Familien

„DUNJA – Die Unterstützung für Jugendliche und ihre Angehörigen“ ist ein Projekt zur Unterstützung und Förderung von Familien und Kindern. Das Angebot bietet eine ganzheitliche Beratung zu Fragen, Sorgen und Problemen rund um die Familie. Die Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren werden von den Mitarbeitenden des Bildungsträgers BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung individuell begleitet. Das Unterstützungsangebot umfasst neben der Beratung eine kostenlose Lernbegleitung und Aktivitäten zur Freizeitgestaltung, wie zum Beispiel Ausflüge in die Umgebung und Workshops in den Bereichen Sport, Kunst oder Kultur. DUNJA wird gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Der Einstieg ins… Read More

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Experten fordern „Turbo-Einbürgerung“

Nur 2,5 Prozent aller Personen, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, lassen sich tatsächlich in Deutschland einbürgern und erwerben dadurch die deutsche Staatsbürgerschaft. Diese Tatsache beklagt der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) in seinem aktuellen Jahresgutachten 2021. Die Einbürgerungsquote in Deutschland liege damit deutlich hinter den meisten anderen europäischen Ländern. Vergleichbar niedrig sei sie nur in Tschechien, Österreich, Dänemark und Litauen. Der SVR empfiehlt daher unter anderem eine „Turbo-Einbürgerung“: Diese sollte bereits nach vier Jahren Aufenthalt ermöglicht werden für Personen, „die wirtschaftlich und sozial besonders gut integriert sind, sehr gut Deutsch sprechen und ihren Lebensmittelpunkt eindeutig nach Deutschland verlagert haben.“… Read More

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Einbürgerung jetzt

Ein neues tünews-Magazin informiert umfassend zum Thema Einbürgerung. Für immer mehr Geflüchtete aus den Jahren 2015 und 2016 bietet sich nun die Möglichkeit, ihre Einbürgerung zu beantragen. Wie das geht und welche Voraussetzungen nötig sind, darüber gibt die aktuelle Ausgabe „Geflohen und eingebürgert“ Auskunft. Hier geht es zum Magazin: https://tunewsinternational.com/14746-2/ tun21051101 Das tünews INTERNATIONAL Magazin zum Thema Einbürgerung in Deutschland. Foto: tünews INTERNATIONAL. Aktuelle Informationen zu Corona: Hier klicken  5,361 total views

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Bundeswehr beginnt mit Abzug aus Afghanistan

Fast 20 Jahre lang waren deutsche SoldatInnen in Afghanistan stationiert. Am 30. April hat die Bundeswehr mit dem Abzug begonnen. „Unser Auftrag in Afghanistan ist beendet“, erklärte das Verteidigungsministerium. Am 30. April waren noch fast 1100 deutsche SoldatInnen in Afghanistan – die meisten in Masar-i-Scharif im Norden des Landes. Auch gefährdete einheimische Mitarbeiter der Bundeswehr sollen nach Deutschland geholt werden. Das erklärte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Deutschland stellt nach den USA den größten Teil der Nato-Truppen. Es steht noch nicht fest, wann der Abzug all dieser Truppen beendet sein soll. Mit dem Abzug sollten sofort alle Abschiebungen nach Afghanistan gestoppt werden.… Read More

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Stark im Beruf: Förderung von Müttern mit Migrationsgeschichte

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit seinem Programm „Stark im Beruf“ Mütter mit Migrationshintergrund. Das Programm läuft noch bis Mitte 2022. Ziel des Programms ist es, erwerbsfähige Mütter auf ihrem Weg in eine Erwerbstätigkeit individuell zu unterstützen. Konkret erhalten die Frauen unter anderem Hilfe bei der Organisation von Kinderbetreuung, Anerkennung von Abschlüssen, Vermittlung von Praktika, Ausbildung oder Arbeitsstellen sowie Qualifizierungen und Trainings für Zertifikatsprüfungen. Dazu gibt es rund 90 Kontaktstellen bundesweit, die Beratung und Informationen zu allen Fragen bieten und Fördermöglichkeiten aufzeigen. Eine davon befindet sich in Tübingen, mehr Informationen unter: https://team-training.de/ Alle Kontaktstellen in Deutschland sind auf dieser Karte auffindbar: https://www.starkimberuf.de/praxis/projektstandorte… Read More

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Junge Geflüchtete brauchen mehr Zeit für die Integration

Man muss jungen Geflüchteten mehr Zeit für die Integration in Deutschland geben. Zu diesem Schluss kommen Albert Scherr und Helen Breit im Rahmen eines sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekts an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Sie haben dafür junge männliche Geflüchtete und Fachkräfte der Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg interviewt. Momentan werde erwartet, dass diese jungen Männer binnen kurzer Zeit bestimmte „Integrationsleistungen“ erbringen: Deutsch lernen sowie schulische und berufliche Qualifizierungen erreichen. „Für einen Teil der jungen Geflüchteten ist es jedoch undenkbar, etwa bis zum 21. Lebensjahr diese Leistungen zu erbringen – meist werden sie danach aber nicht vom Jugendamt unterstützt. Doch eigentlich brauchen sie die Betreuung,… Read More

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Integrationsbeirat Rottenburg: Mitspracherecht für Geflüchtete

Der Rottenburger Integrationsbeirat ist ein politisches Gremium, das dortige KommunalpolitikerInnen in Sachen Integration und Migration berät. Insgesamt 19 RottenburgerInnen sind Mitglieder des Integrationsbeirates, davon zehn mit Migrationsgeschichte, fünf Gemeinderatsmitglieder, drei VertreterInnen von Organisationen und der Vorsitzende, der Oberbürgermeister von Rottenburg. Aufgaben des Beirats sind unter anderem, die Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte in Rottenburg zu vertreten sowie deren Lebensbedingungen und Teilhabe an der Gesellschaft zu verbessern. Somit setzt sich der Integrationsbeirat für ein tolerantes und respektvolles Zusammenleben aller RottenburgerInnen ein. Alle drei Jahre wird der Beirat neu gewählt. Wer eine Migrationsgeschichte und eine Aufenthaltserlaubnis von mindestens zwei Jahren hat, gut… Read More

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Deutsche Ausweise für Eingebürgerte

Von den Menschen, die seit 2014 nach Deutschland geflüchtet sind, haben inzwischen einige die deutsche Staatsbürgerschaft. Wenn sie die Einbürgerungsurkunde haben, müssen sie einen deutschen Personalausweis oder einen deutschen Reisepass beantragen. Zuständig dafür ist das Rathaus/Bürgerbüro des Wohnortes. Die dortigen Passbehörden verlangen außer der Einbürgerungsurkunde eine originale, übersetzte und durch die sogenannte „Legalisation“ beglaubigte Geburtsurkunde. Diese können die deutsche Botschaft oder ein deutsches Konsulat im Geburtsland der Eingebürgerten ausstellen. Mit der Geburtsurkunde weisen Personen ihre Identität nach. Im Asylverfahren und bei der Einbürgerung wurde die Identität bereits geprüft. Für die Ausweisdokumente ist die Passbehörde aber vom Innenministerium angewiesen, beim Passantrag… Read More

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Gerüchte über Deutschland

Schwangere Frauen hätten eine bessere Chance in Deutschland Asyl zu bekommen. Deutschland würde täglich 5000 Migranten aufnehmen – diese und viele weitere Gerüchte über Migration nach Deutschland und Europa kursieren im Internet. Diese falschen Informationen verleiten viele Menschen dazu, sich auf die Flucht nach Deutschland zu begeben und fälschlicherweise auf Asyl in Europa zu hoffen. Oft werden die Gerüchte von Schleppern verbreitet, die sich dadurch mehr Profit versprechen. Damit sich Menschen aufgrund von Fakten statt Lügen zur Flucht oder Migration nach Deutschland entscheiden, hat das Deutsche Auswärtige Amt 2015 die Internetseite „#rumoursaboutgermany“ gestartet. Die Webseite gibt es in mehreren Sprachen,… Read More

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Integrationsgipfel 2021 – das Ergebnis

Beim 13. Integrationsgipfel am 9. März – einer digitalen Veranstaltung von 120 VertreterInnen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Einrichtungen – wurde ein „Nationaler Aktionsplan“ beschlossen. Dieser Plan soll die Eingliederung und den Alltag von MigrantInnen erleichtern und verbessern. Bundeskanzlerin Angela Merkel wies in der Veranstaltung darauf hin, dass viele ZuwanderInnen immer noch mit strukturellen Nachteilen zu kämpfen hätten: „Wir alle sind Deutschland, das ist das Ziel“, so die Kanzlerin. Annette Widmann-Mauz, Integrationsministerin der Bundesregierung machte auf die Herausforderung durch die Pandemie aufmerksam: „Wir müssen alles daransetzen, damit wir durch die Corona-Pandemie nicht zurückgeworfen werden.“ Deshalb betonte die Kanzlerin: „Denn wir wissen, dass… Read More

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Telefonzeiten Ausländeramt Tübingen geändert

Das städtische Ausländeramt in Tübingen hat seine Telefonzeiten geändert. Es ist nun vormittags eine halbe Stunde länger erreichbar. Dafür entfällt der bisherige Zeitraum am Nachmittag von 14 bis 16 Uhr. Das Amt ist also nur noch montags bis freitags von 10 Uhr bis 12.30 Uhr erreichbar. Es gibt verschiedene Telefonnummern, je nach Anfangsbuchstaben des Familiennamens. Buchstabe A bis Ha: Telefon 07071 204-2553. Buchstabe Hb bis Om: Telefon 07071 204-2383. Buchstabe On bis Z: Telefon 07071 204-2549. Termine vor Ort sind nur nach Vereinbarung möglich. tun21022601 Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie. Foto: tünews INTERNATIONAL; Mostafa Elyasian, 28.02.2021 Aktuelle Informationen… Read More

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Beschäftigungsduldung bietet Perspektive für Aufenthalt

Seit dem 1. Januar 2020 ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, eine Duldung zum Zweck der Beschäftigung zu erhalten. Damit soll langjährig Beschäftigten ein Schutz vor Abschiebung und eine langfristige aufenthaltsrechtliche Perspektive geboten werden. Allerdings sind daran hohe Bedingungen geknüpft wie zum Beispiel die Klärung der Identität und eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Vollzeit seit mindestens 18 Monaten. Außerdem muss seit mindestens 12 Monaten der eigene Lebensunterhalt gesichert sein. Mit der so genannten Beschäftigungsduldung wird eine Chance für geduldete Personen möglich, die bisher nicht als Asylbewerber anerkannt wurden. Die Beschäftigungsduldung kann auch die Familie der Person betreffen, die eine Beschäftigungsduldung beantragt.… Read More

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Geflüchtete weltweit, in Europa und in Deutschland: die Zahlen für 2020

Rund 76 Millionen Menschen sind nach Angaben des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen weltweit auf der Flucht, davon sind knapp 46 Millionen „Binnenflüchtlinge“ im eigenen Land. Die im Moment größte Flucht- und Migrationsbewegung betrifft Venezuela: Mindestens drei Millionen Menschen haben das Land in die Nachbarländer verlassen. Etwa 95.000 Geflüchtete erreichten 2020 die Grenzen der Europäischen Union. Die meisten kamen über die westliche Mittelmeeroute nach Spanien (41.900), etwa 34.200 Personen erreichten Italien und 2.300 die Insel Malta über die zentrale Mittelmeer-Route, etwa 15.600 kamen über die östliche Mittelmeer-Route nach Griechenland. Während in den vergangenen Jahren die meisten Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan… Read More

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Weiterhin Einzelberatung für Geflüchtete in Mössingen

Die Tübinger Initiative „Plan.B: Bleiberecht statt Abschiebung!“ führt auch 2021 alle 14 Tage in Mössingen eine Einzelfallberatung für Geflüchtete durch. Dabei geht es um Beratung und Unterstützung im Asylverfahren und bei Klagen vor dem Verwaltungsgericht sowie um die rechtliche Klärung für eine Bleibeperspektive in Deutschland. Außerdem sind die ausländerrechtlichen Mitwirkungspflichten bei Identitätsklärung und Passpflicht wichtiger Gegenstand der Beratung sowie Themen wie Bewerbung, Arbeitssuche, Arbeitsverträge und Arbeitsrecht. Die Initiative ist aus der Erfahrung heraus entstanden, dass die Asylanträge vieler Geflüchteter trotz vorgetragener wichtiger Schutzgründe abgelehnt werden. Folgende Termine werden angeboten: 26.1., 10.2., 24.2., 10.3., 24.3., 7.4. und 21.4., jeweils 18 Uhr… Read More

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Männliche Geflüchtete aus Syrien können Asylfolgeantrag stellen

Im November entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass aus Syrien stammende geflüchtete Männer im wehrpflichtigen Alter zwischen 18 und 45 Jahren grundsätzlich einen Anspruch auf Flüchtlingsschutz haben. Denn in Syrien bestehe die Gefahr der erzwungenen Beteiligung an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Verweigerung des Militärdienstes müsse daher zum Flüchtlingsschutz führen. Da viele syrische Geflüchtete in den letzten Jahren nur einen subsidiären Schutz erhalten haben, bedeutet das EuGH-Urteil, dass diesen der Flüchtlingsschutz und damit verbundene Rechte (wie zum Beispiel Familiennachzug) zu Unrecht verweigert wurde. Für Personen, deren Asylverfahren schon abgeschlossen ist, eröffnet das Urteil die Möglichkeit, bis spätestens zum… Read More

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Niederlassungserlaubnis – unbefristeter Aufenthalt in Deutschland

Die Niederlassungserlaubnis berechtigt zum unbefristeten Aufenthalt in Deutschland und stellt damit eine Verfestigung des Aufenthalts dar. Ein Antrag auf Niederlassungserlaubnis ist bei der zuständigen Ausländerbehörde zu stellen. Die wichtigsten Voraussetzungen sind – ein Aufenthaltstitel seit mindestens fünf Jahren (die Dauer des Asylverfahrens zählt dazu, nicht aber Duldungszeiten), – die vollständige Sicherung des eigenen Lebensunterhalts und für mindestens 60 Monate geleistete Beiträge zu einer Rentenversicherung. Bei Ehepaaren reicht es, wenn einer der Partner diese Voraussetzung erfüllt, – ausreichende Deutschkenntnisse sowie Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland. Verlangt werden Nachweise über Deutschkenntnisse auf dem Niveau B 1 sowie… Read More

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Beratung für MigrantInnen mit Behinderung

Die Lebenshilfe Tübingen bietet in Kooperation mit der Stadt Rottenburg ein Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung und Migrationsgeschichte und deren Angehörige an. „Wir sind sehr froh, dass wir mit der Beratung durch die Lebenshilfe wieder in die Unterstützung von MigrantInnen einsteigen können“, sagt der städtische Flüchtlingsbeauftragte Wolfgang Jüngling. In der Beratung wird unter anderem über folgende Themen informiert: Bewältigung von Alltag, Finanzierung von Hilfen, Gespräche mit Schulen und Kindergärten, Begleitung zu Ärzten und Behörden. Außerdem gibt es Freizeitangebote für die ganze Familie. Die Beratung erfolgt im Rahmen der Rottenburger Flüchtlingshilfe im ATRIUM in der St. Claude-Straße 72… Read More

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Deutsche Grenze für Schutzsuchende trotz Corona offen

Wegen der Corona-Pandemie ist die Einreise nach Deutschland momentan beschränkt. Allerdings gibt es Ausnahmen von dieser Einreisebeschränkung: So dürfen Bürger aus einem Land der Europäischen Union sowie Personen aus anderen Staaten, die eine längerfristige Aufenthaltsgenehmigung haben, einreisen. Auch für schutzsuchende Personen gelten Ausnahmeregelungen für die Einreise nach Deutschland: Personen, die durch den Familiennachzug nach Deutschland einreisen, dürfen weiterhin kommen, solange die erforderlichen Dokumente vorliegen. Außerdem dürfen Personen, die Asyl beantragen wollen, einreisen. Das bedeutet, dass geflüchtete Meschen an der Grenze nicht abgewiesen werden und einreisen dürfen, sie sind von den Einreisebeschränkungen ausgenommen. Allerdings müssen alle Ankommenden die Quarantäne-Bestimmungen beachten und… Read More

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Neue Beratung für MigrantInnen in Mössingen

Die Stadt Mössingen hat eine neue Beratungsstelle eingerichtet: Neuzugewanderte und MigrantInnen können sich bei Fragen rund um Sprache, Bildung, Arbeit und Freizeit in Mössingen an Dilek Aydin wenden. Sie arbeitet in der Stabsstelle Integration der Stadtverwaltung. Beratungszeiten in der Freiherr-vom-Stein-Straße 44 sind am Mittwoch 9-12 Uhr oder mit Termin möglich. Die Beratung kann auf Deutsch, Türkisch, Englisch oder in anderen Sprachen mit DolmetscherIn stattfinden. Erreichen kann man Dilek Aydin unter: d.aydin@moessingen.de oder telefonisch: 07473 370-1240 Außerdem gibt es dort mittwochs von 12.30 Uhr bis 14 Uhr eine Sprechstunde der Migrationsberatung der Caritas und des Jugendmigrationsdienstes der Diakonie. Weitere Informationen: https://www.moessingen.de/de/Stadt-Buerger/Engagement/Integration/Beratung… Read More

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Vier Formen des Schutzes für nach Deutschland Geflüchtete

Geflüchtete, die nach Deutschland kommen, beantragen Asyl und treten damit in ein Asylverfahren ein. Nach einer positiven Entscheidung im Asylverfahren gibt es vier verschiedene Formen des Schutzes: Flüchtlingsschutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention Auf Basis der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 wird Asylsuchenden Flüchtlingsschutz zuerkannt, wenn ihr Leben oder ihre Freiheit in ihrem Herkunftsland aufgrund ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder ihrer politischen Überzeugung bedroht ist. Die zuständige Ausländerbehörde erteilt eine Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre. Diese umfasst auch den Anspruch auf Familienzusammenführung für Ehegatten und minderjährige Kinder. Die erteilte Aufenthaltserlaubnis ermöglicht einen uneingeschränkten Zugang zu Beschäftigung. Auch… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 11: Duldung gilt nicht als Aufenthaltszeit

Personen, die die deutsche Staatsbürgerschaft möchten, müssen mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Sie müssen sich dafür unter anderem 6, 7 oder 8 Jahre „rechtmäßig und ununterbrochen“ in Deutschland aufgehalten haben. Matthias Regenbrecht, der im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig ist, erklärt, dass eine „Duldung“ prinzipiell nicht zur Aufenthaltszeit zählt. Eine geduldete Person hätte Deutschland eigentlich verlassen müssen. Sie darf nur bleiben, weil ihr beispielsweise „Gefahr an Leib und Leben“ drohe, wenn sie abgeschoben wird. Deshalb steht in Duldungsdokumenten, dass die Betreffenden ausreisepflichtig sind. Das ist nach dem Einbürgerungsgesetz kein „rechtmäßiger“ Aufenthalt. Wer mindestens 18 Monate lang mit einer Duldung in Deutschland war,… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 3: Identitätsnachweis

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine davon ist, dass die Menschen ihre Identität mit originalen Dokumenten nachweisen müssen. Matthias Regenbrecht, der im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig ist, hält diese Bestimmung, die seit etwa einem Jahr in Kraft ist, für „ein großes Übel“. Früher hätte er die erforderlichen Identitätsnachweise als beglaubigte Fotokopie und somit in einfacherer Form als heute akzeptieren können. Regenbrecht und seine Kollegen müssen jetzt formal Originaldokumente fordern. Der Kreisbeamte verweist auf Länder, wo „keine Art von deutschem Standesamt existiert“, „wo zum Teil nicht einmal die Geburten registriert werden oder die Eheschließungen“ oder „wo… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 9: Staatsbürgerschaft in Deutschland

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Das gilt auch für Menschen, die in Deutschland geboren sind. Matthias Regenbrecht, der im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig ist, erläuterte, dass die Menschen in Deutschland ihre Staatsbürgerschaft durch Abstammung erwerben. Abstammung meint, dass ihre Vorfahren bereits die deutsche Staatsangehörigkeit gehabt haben müssen. Die Abstammung müssen Deutsche bis zum Jahr 1938 zurück belegen. Sie weisen mit Geburtsurkunden oder anderen Urkunden nach, wo und wann sie, ihr Vater und eventuell der Großvater geboren sind. Seit 1. Januar 1975 können sie sich auch auf die Abstammungslinie der Mutter beziehen. Dann müssen Mutter, deren… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 10: Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine davon ist, dass Einbürgerungswillige ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln bestreiten können. Matthias Regenbrecht, der beim Landkreis Tübingen für Einbürgerungen mit zuständig ist, konkretisierte, dass beispielsweise der Bezug von Sozialhilfe zur Ablehnung eines Einbürgerungsantrags führen kann. Er hat aber manchmal einen Ermessensspielraum. Wenn er zum Beispiel sieht, dass eine alleinstehende Frau mit zwei Kindern zusätzlich zu einem eigenen geringen Verdienst noch Sozialhilfe braucht, dann legt er ihr das nicht zur Last: „Dies ist nicht ihr Verschulden“. Demgegenüber wertet er negativ, wenn jemand beispielsweise mutwillig seine Arbeit kündigt. Das komme manchmal vor,… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 5: Deutschtest für Zuwanderer

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine davon sind ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache. Matthias Regenbrecht, der im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig ist, schildert, wie EinbürgerungsbewerberInnen, die in Deutschland keinen Schulabschluss erworben haben, ihr Sprachniveau nachweisen und den Einbürgerungstest ablegen können. Der Deutschtest für Zuwanderer müsse an einer zertifizierten Bildungseinrichtung gemacht werden, beispielsweise der Volkshochschule. Nach Ablegung der Prüfung würde die telc, ein Sprachtestanbieter in Frankfurt, ein Zertifikat ausstellen, das bundesweit anerkannt ist. In zwei der drei Bereiche Sprechen, Lesen oder Schreiben müsse das Niveau B1 erreicht werden, dann würde in einem dritten A2 genügen. Den… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 7: Bekenntnis zum Grundgesetz

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine davon ist, dass sich die BewerberInnen zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bekennen. Für Matthias Regenbrecht, der im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig ist, sind die Werte wichtig, die das Grundgesetz als Verfassung Deutschlands festlegt, „ein wesentlicher Moment“. Als Beispiele nennt er die Würde des Menschen, den Schutz von Ehe und Familie, die Meinungsfreiheit, die Religionsfreiheit, die Reisefreiheit „und andere mehr“. Regenbrecht macht klar, warum er diese Grundvoraussetzung besonders sorgfältig prüft: „Die Menschen, die hier eingebürgert werden wollen, kommen ja oft aus völlig anderen Ländern.“ Denen müsse klar sein, worauf sie… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 8: Schülerinnen und Schüler

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. tünews INTERNATIONAL hat deshalb am 3. Juni 2020 mit Matthias Regenbrecht gesprochen. Der ist im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig. Das Gespräch führte unter anderem Fatima, die in der Redaktion von tünews INTERNATIONAL mitarbeitet. Sie ist selbst noch Schülerin und fragte bei den Themen Mindestaufenthaltszeit und Sprachniveau nach: „Zählt der Realschulabschluss auch als Sprachprüfung?“ Regenbrecht erläuterte, dass ihr bevorstehender Realschulabschluss die Mindestaufenthaltszeit sogar von 8 auf 6 Jahren verkürze. Die kürzere Frist gilt auch für den Schulabschluss Abitur. Denn das Sprachniveau wird bei Schulabschlüssen über dem der Hauptschule mit C 1… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 6: Bisherige Staatsbürgerschaft aufgeben

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine davon ist, dass die meisten vor der Einbürgerung ihre bisherige Staatsbürgerschaft aufgeben müssen. Das betont Matthias Regenbrecht, der im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig ist. Der Gesetzgeber wolle grundsätzlich, dass Menschen nur eine Staatsbürgerschaft haben. Generell dürfen nur Ausländer aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ihre bisherige Staatsbürgerschaft zusätzlich behalten. Auch wer politisches Asyl genießt und den Reisepass hat, ist ausgenommen. Der müsste ja sonst in seinem Konsulat oder seiner Botschaft einen Antrag stellen. Und auf deren Boden gilt das Recht des Staates, aus dem die Person geflohen ist. Sie könnte… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 4: Straftaten können Einbürgerung verhindern

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine davon ist, dass im Bundeszentralregister keine schweren Straftaten für die EinbürgerungsbewerberInnen eingetragen sind. Matthias Regenbrecht, der im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig ist, prüft in jedem Fall auch diese Grundvoraussetzung. Der Gesetzgeber hat zunächst ein Strafmaß von 90 Tagessätzen festgelegt, dass EinbürgerungsbewerberInnen im Bundeszentralregister nicht überschreiten dürfen. Deshalb darf Regenbrecht jemanden, den ein Gericht beispielsweise wegen einer Schlägerei mit Körperverletzung zu 100 Tagessätzen verurteilt hat, derzeit nicht einbürgern. In seinem Ermessen liegt es allerdings, die Schwere von Straftaten zu interpretieren. Regenbrecht nennt als Beispiel Drogenhandel. Wenn jemand wiederholt mit zwei… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 2: Mindestaufenthaltszeit

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft möchte, muss mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine betrifft die Zeit, die EinbürgerungsbewerberInnen in Deutschland gelebt haben. Matthias Regenbrecht, der im Landratsamt Tübingen für Einbürgerungen zuständig ist, nannte im Gespräch mit tünews INTERNATIONAL vier unterschiedliche Aufenthaltszeiten, die in der Regel eine Rolle spielen. Das Einbürgerungsgesetz legt zunächst eine Aufenthaltszeit von 8 Jahren zugrunde. Wer sich so lange „rechtmäßig und ununterbrochen“ in Deutschland aufhält, hat einen Anspruch auf Einbürgerung. Dann prüft Regenbrecht noch, ob die Person die weiteren Grundvoraussetzungen erfüllt. In manchen Fällen stellt das Gesetz eine frühere Einbürgerung in das Ermessen der Einbürgerungsbehörde. Regenbrecht darf beispielsweise Menschen ein… Read More

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Einbürgerung in Deutschland 1: Mehrere Grundvoraussetzungen

Menschen, die seit 2014 nach Deutschland geflohen sind, denken mittlerweile daran, deutsche Staatsbürger zu werden. tünews INTERNATIONAL hat deshalb am 3. Juni 2020 mit Matthias Regenbrecht gesprochen. Regenbrecht ist im Landratsamt Tübingen seit 15 Jahren für Einbürgerungen zuständig. Im Studio von tünews INTERNATIONAL gab er zunächst einen Überblick darüber, welche Bedingungen das deutsche Staatsangehörigkeitsgesetz stellt, das zuletzt am 20. November 2019 geändert wurde. Regenbrecht nannte zunächst die Zeit, die Geflüchtete rechtmäßig und dauerhaft in Deutschland gelebt haben müssen, das sind in der Regel 8 Jahre. Manchmal gelten auch kürzere Fristen von 7, 6 oder 3 Jahren. Sodann müssen die BewerberInnen… Read More

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Beratung in Asylrechtsfragen

„Coffee to stay“: So heißt ein Kooperationsprojekt vom Asylzentrum und der katholischen Gesamtkirchengemeinde in Tübingen, vertreten durch Stadtdiakon Bernward Hecke. Geflüchtete können sich immer montags von 17.30 bis 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Sankt Johannes in der Bachgasse 5 bei migrationsrechtlichen Fragen Hilfe holen. Das übernehmen SozialarbeiterInnen mit Erfahrungen im Asylverfahren, Studierende der „Refugee Law Clinic“ sowie ehemalige Richter und Anwälte. Sie beraten Geflüchtete im Asylprozess, stellen Kontakte zu AnwältInnen her und können in Einzelfällen auch in sozial- oder strafrechtlichen Fragen helfen. Seit Corona darf nur eine bestimmte Zahl von Menschen im Raum sein. Deshalb muss vor der Beratung ein Termin… Read More

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Bleiberecht statt Abschiebung

Einen Plan B, also einen weiteren Plan, in der Tasche zu haben ist ratsam. Durch das im Sommer 2019 verabschiedete „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ gibt es neuen Beratungsbedarf, da sich die Rechtslage fast monatlich ändert. Die Tübinger Vereine „move on – menschen.rechte tübingen e.V.“ und „Fluchtpunkte Tübingen e.V.“ unterstützen mit ihrem neuen Projekt „Plan.B“ Geflüchtete bei ihren Bemühungen um ein sicheres Bleiberecht in Deutschland. Wer eine Duldung wegen einer Ausbildung oder Arbeit erhalten will, muss bis spätestens Dienstag, 30. Juni, eine Identitätsklärung erbringen. Das bedeutet: Geburtsurkunde und ein Pass bzw. ein anderes offizielles Dokument des Herkunftslandes müssen vorliegen. Mit Plan.B. führen move on… Read More

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„Bleiberecht durch Arbeit“

Unternehmer aus Baden-Württemberg fordern, dass Geflüchtete mit ungesichertem Aufenthalt, die in Arbeit und gut integriert sind, nicht mehr abgeschoben werden. Sie haben sich deshalb an Innenminister Thomas Strobl gewandt und gegen Abschiebungen von gut integrierten Arbeitnehmern mit Duldung protestiert. „Es darf zu keinen Beschäftigungsverboten und kurzfristigen Abschiebungen von arbeitsintegrierten Asylbewerbern mehr kommen“, sagte Markus Winter, einer der Sprecher der Unternehmerinitiative „Bleiberecht durch Arbeit“, gegenüber der Schwäbischen Zeitung. „Als Unternehmer haben wir viel Geld in die Einarbeitung und Ausbildung dieser Menschen investiert.“ Auch in den ARD-Tagesthemen trugen die Unternehmer kürzlich ihr Anliegen vor. tun0000018215 Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie:… Read More

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Ausbildungs- oder Arbeitsduldung: Es eilt

Seit Januar 2020 gibt ein neues Aufenthaltsgesetz in Deutschland. Es betrifft auch die Duldung wegen einer Ausbildung oder Arbeit. Wer sie beantragen möchte, muss bis Dienstag, 30. Juni, beweisen, wer er oder sie ist und woher er oder sie kommt. Das heißt: Es eilt. Danach kann diese Duldung nicht mehr beantragt werden. Bis 30. Juni muss eine Geburtsurkunde (mit Namen, Nationalität, Geburtsdatum) und ein Pass oder ein anderes offizielles Dokument des Herkunftslandes da sein. Wenn das nicht klappt, müssen die AntragstellerInnen beweisen, dass sie alle möglichen Schritte gemacht haben, um ein Identitäts-Dokument aus dem Herkunftsland zu bekommen. Das Tübinger Asylzentrum… Read More

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Erreichbarkeit der Ausländerbehörden im Landkreis Tübingen

Aufgrund der Corona-Situation gibt es bei den Ausländerbehörden im Landkreis Tübingen derzeit keine offenen Sprechzeiten. In dringenden Fällen können Termine vereinbart werden. Für die einzelnen Ämter und Behörden gilt folgende Erreichbarkeit: Ausländerbehörde im Landratsamt Ein Termin ist direkt bei den zuständigen SachbearbeiterInnnen zu vereinbaren. Die Kontaktdaten finden sich hier: www.kreis-tuebingen.de/310341.html Für Verlängerung von Duldungen und Aufenthaltsgestattungen genügt es, die Aufenthaltsgestattung oder Duldung ans Landratsamt zu senden. Nach der Verlängerung werden die Dokumente per Post zurückgesandt. Ausländeramt der Stadt Tübingen Das Ausländeramt ist derzeit montags bis freitags von 14 bis 16 Uhr telefonisch erreichbar unter der Durchwahl 204-2020, dann wird an… Read More

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Corona: Erleichterte Anträge zum Aufenthalt in Tübingen

In Tübingen können ab sofort fast alle Anträge bei der städtischen Ausländerbehörde schriftlich eingereicht werden. Man muss also nicht mehr persönlich erscheinen. Duldungen verlängert die Behörde nach Auskunft des Asylzentrums Tübingen derzeit in der Regel um sechs Monate, Aufenthaltsgestattungen um zwölf Monate. Wenn eine Aufenthaltserlaubnis erstmals beantragt wird, muss der Antrag immer schriftlich gestellt werden. Wenn möglich, verzichtet die Ausländerbehörde aber auch in diesem Fall auf eine persönliche Vorsprache. Stattdessen kann der alte Pass nach Rücksprache an das Ausländeramt geschickt werden. Dort wird er dann mit einem Klebeetikett versehen. Die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis kann in einem formlosen Schreiben oder per… Read More

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Corona: Wer ausreisen müsste, aber nicht kann

Die Corona-Epidemie wirkt sich auch auf Menschen aus, die sich beispielsweise für drei Monate visafrei oder mit „Schengen-Visum“ in Deutschland aufhalten. Es kann passieren, dass diese Menschen wegen der Corona-Maßnahmen nicht ausreisen können. In solchen Fällen kann die Ausländerbehörde vor Ort das Visum aus humanitären Gründen um bis zu sechs Monate verlängern. Oder sie spricht eine Duldung aus. Das Asylzentrum Tübingen weist darauf hin, dass Betroffene einen entsprechenden Antrag vor Ablauf der rechtmäßigen Aufenthaltsfrist stellen müssen. tun032302 Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie: Foto: tünews INTERNATIONAL; Youssef Kanjou, 19.03.2020 Aktuelle Informationen zu Corona: Hier klicken  996 total views

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Tübinger Ausländerbehörde: Neue Regelungen durch Corona

Fast alle Anträge bei der städtischen Ausländerbehörde können ab sofort schriftlich eingereicht werden, sodass kein persönlicher Kontakt nötig ist. Zur Klärung offener Fragen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 8 bis 16 Uhr unter Telefon 204-2020 erreichbar. Anträge auf Aufenthaltsgestattung oder Duldung können Asylbewerberinnen und Asylbewerber per Post an die städtische Ausländerbehörde senden oder in den Briefkasten am Bürgeramt einwerfen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter senden die verlängerten Dokumente so schnell wie möglich zurück. Duldungen werden derzeit um sechs Monaten verlängert, Aufenthaltsgestattungen um zwölf Monate. Die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis sollte rechtzeitig vor Ablauf schriftlich beantragt werden. Das kann in einem formlosen… Read More

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Der Weg zum dauerhaften Aufenthalt

Zukunft Der Weg zum dauerhaften Aufenthalt Von Mohammed Kheer Hazeem und Feras Trayfi Über dieses Thema haben die tünews-Redakteure Mohammed Kheer Hazeem und Feras Trayfi mit Thomas Steimle und Thorsten Lehmann von der Ausländerbehörde im Tübinger Landratsamt gesprochen: Was ist eine Niederlassungserlaubnis? Eine Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel für Drittstaatsangehörige. Drittstaaten sind alle Staaten außer EU, Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein. Welche Voraussetzungen braucht man dafür? Die Voraussetzungen richten sich nach dem Einzelfall. Es gibt einen speziellen Paragraphen für geflüchtete Menschen und zwar § 26 Abs 3 Aufenthaltsgesetz. Dort sind die Voraussetzungen für geflüchtete Menschen aufgelistet. Es gibt zwei Möglichkeiten,… Read More

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