Immer mehr MigrantInnen gründen Firmen

Ob Änderungsschneiderei, Friseursalon, Lebensmittelladen oder Pharma-Startup: Menschen mit Migrationshintergrund haben Unternehmergeist. Das ist ein Ergebnis einer Studie der staatlichen Förderbank KfW. Sie sammelt jedes Jahr Daten zu Existenzgründungen. Demnach haben MigrantInnen* 2019 etwa jedes vierte Start-Up gegründet – 160.000 von 605.000 Gründungen insgesamt. Rund ein Drittel der ExistenzgründerInnen mit Migrationshintergrund wollte nicht unbedingt selbstständig werden. Auslöser für sogenannte Notgründungen waren ihre deutlich schlechteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem schätzten sich 19 Prozent der MigrantInnen der Studie zufolge als sehr risikobereit ein. Bei der Erwerbsbevölkerung insgesamt waren das nur 13 Prozent. Dritter Aspekt: 61 Prozent der MigrantInnen hatten in ihrem Umfeld… Read More

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More companies are employing refugees

Many people who fled to Germany have found work. The Institute of the German Economy (IW) has published a study that shows that more companies than ever before are now employing and training people who fled to Germany. In Germany, for example, one in four companies (24 percent) has refugee employees, which means a total of 429,000 companies. Compared to 2016, the number has thus increased by one percent. The employees are more often unskilled workers than skilled workers and about every tenth company employs refugees within the scope of a dual training program. Companies cited lack of language skills… Read More

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Die Tübinger Tafel sucht FahrerInnen

Die Tübinger Tafel rettet Lebensmittel vor dem Wegwerfen und gibt sie für wenig Geld an Menschen mit BonusCard aus dem Kreis Tübingen weiter. Diese Lebensmittel werden unter anderem bei Supermärkten, Bäckereien und Herstellern in und um Tübingen abgeholt. Dafür sucht die Tafel FahrerInnen. Sie sollten einmal in der Woche ehrenamtlich, also unbezahlt, vier bis sieben Stunden Zeit für den Fahrdienst haben. Seit Corona ist nicht nur ein Fahrzeug mit drei Personen unterwegs. Auf Sammeltour muss die Tafel einen Kühl-Sprinter und ein Begleitfahrzeug mit zwei Personen schicken. InteressentInnen können sich über die Mail-Adresse fahrdienst@tuebingertafel.de oder über die Homepage www.tuebingertafel.de melden. tun092902… Read More

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Mehr Unternehmen beschäftigen Geflüchtete

Viele nach Deutschland geflüchtete Menschen arbeiten inzwischen bei Unternehmen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass mittlerweile auch mehr Unternehmen als früher geflüchtete Menschen einstellen und ausbilden. So beschäftigt in Deutschland etwa jede vierte Firma (24 Prozent) Geflüchtete, was insgesamt 429.000 Unternehmen bedeutet. Im Vergleich zu 2016 ist die Zahl damit um ein Prozent gestiegen. Die Beschäftigten sind öfter Hilfs- als Fachkräfte und etwa jedes zehnte Unternehmen beschäftigt Geflüchtete im Rahmen einer dualen Ausbildung. Als Hauptgrund, weshalb sie keine Geflüchteten beschäftigen, nannten Unternehmen die mangelnden Sprachkenntnisse und den hohen Betreuungsaufwand. Allerdings sehen laut der… Read More

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Bezahlte Zeit für Bildung

Wer Erfolg im Beruf haben möchte, sollte sich weiterbilden. ArbeitnehmerInnen in Baden-Württemberg haben grundsätzlich Anspruch auf Bildungszeit (Bildungsurlaub). Der Arbeitgeber zahlt während dieser Zeit ihren Lohn oder ihr Gehalt weiter. Der Anspruch auf Bildungsurlaub gilt aber erst, wenn die ArbeitnehmerInnen mindestens zwölf Monate in einem Betrieb beschäftigt sind. Sie können sich bis zu fünf Tage pro Jahr freistellen lassen, bei Teilzeit entsprechend weniger. Auszubildende oder Studierende an Dualen Hochschulen in Baden-Württemberg haben einen Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub in ihrer gesamten Ausbildungs- oder Studienzeit. Wer sich beruflich weiterbilden möchte, muss den Arbeitgeber acht Wochen vor Kursbeginn informieren. Der Arbeitgeber muss… Read More

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Längere Arbeitstage im Homeoffice

Wegen der Corona-Pandemie arbeiten momentan viele Personen von zu Hause aus. ForscherInnen der Harvard Business School und der New York University haben nun herausgefunden, dass Menschen im Homeoffice täglich etwa 48,5 Minuten mehr arbeiten als zuvor. Für ihre Studie haben sie das digitale Arbeitsverhalten von 3,1 Millionen MitarbeiterInnen aus mehreren tausend Firmen, die in Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten sind, untersucht. Durch das Homeoffice hat sich nicht nur die Länge des Arbeitstages bei vielen Menschen geändert, auch die Arbeitsweisen haben sich angepasst: So erkannten die ForscherInnen, dass intern mehr E-Mails verschickt werden, im Schnitt allerdings nur 1,4 Stück mehr… Read More

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Ferienjobs für SchülerInnen

Wer zwischen 15 und 18 Jahren alt ist, noch zur Schule geht und in den Sommerferien das Taschengeld aufbessern möchte, kann sich um einen Ferienjob bewerben. Beim Arbeiten sollte man folgende Regeln beachten: Die Arbeitszeit darf nicht länger als acht Stunden pro Tag sein und nicht über 40 Stunden und fünf Tage in einer Woche. Die Arbeitszeit darf nur zwischen 6 und 20 Uhr stattfinden. Für Jugendliche ab 16 Jahren gibt es Abweichungen. Eine Pause von mindestens 30 Minuten muss bei einer Arbeitszeit zwischen viereinhalb bis sechs Stunden erfolgen, 60 Minuten bei mehr als sechs Stunden. Man darf keine gefährlichen… Read More

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Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen endet

Ab 1. Juni muss jeder, der eine Krankschreibung benötigt, wieder in die Arztpraxis gehen. Damit ist die Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen offiziell beendet. Ab jetzt ist wieder eine körperliche Untersuchung zur Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit notwendig. Der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Josef Hecken betonte jedoch: Wer Verdacht auf eine Infektion mit Coronaviren habe, solle sich weiterhin telefonisch an den oder die HausartzIn wenden. Die Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen, die am 20. März eingeführt wurde, sollte die Arztpraxen während der Corona-Epidemie entlasten und die ArbeitnehmerInnen schützen. Die Regelung war vom G-BA bereits bis Ende Mai verlängert worden, endete aber diesmal ohne… Read More

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In der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe erlebt

„Was haben Sie persönlich in Ihrem ehrenamtlichen Engagement für Geflüchtete erlebt?“ Das interessiert die Ehrenamtskoordinator*innen im Landkreis Tübingen und die LeserInnen von tünews INTERNATIONAL. Deshalb laden sie Menschen, die sich zwischen 2015 und heute in Unterstützerkreisen oder anderweitig engagiert haben ein: Schreiben Sie Erlebnisse aus ihrer ehrenamtlichen Arbeit auf! Schicken Sie sie an die Flüchtlingsbeauftragte des Landkreises Tübingen, Hanna Hahn. Sie berichtet, dass bei ihr bereits „wunderbare Perlen“ von nüchternen Berichten bis hin zu sehr bunten Erzählungen eingegangen seien. Die eingesandten Beiträge will tünews INTERNATIONAL in einem Sondermagazin veröffentlichen. Zusätzlich planen die Ehrenamtskoordinator*innen eine öffentliche Präsentation, sobald derartige Veranstaltungen wieder… Read More

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Arbeitsschutz gegen Corona-Infektionen

Die Bundesregierung hat am 20. April allgemeine Standards für den Schutz gegen Corona-Infektionen im Arbeitsleben veröffentlicht. Darin weist die Regierung darauf hin, dass auch in Betrieben ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist – in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen. Betriebsabläufe sollen so organisiert werden, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben. Schichtarbeit soll dementsprechend angepasst werden. Niemand soll krank zur Arbeit kommen. Wer während der Arbeit Fieber, Schnupfen, Husten oder Atemprobleme bekommt, soll nach Hause gehen. Bei unvermeidlichen direkten Kontakten muss es zusätzlichen Schutz geben, bevorzugt durch Schutzscheiben. Der Arbeitgeber soll für Waschgelegenheiten oder Desinfektionsspender sorgen… Read More

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Kurzarbeitergeld statt Kündigung

Wegen der Corona-Krise können viele Unternehmen ihre ArbeitnehmerInnen nicht in Vollzeit einsetzen und bezahlen. Wenn mindestens 10% der Beschäftigten in einem Unternehmen von einem Arbeitsausfall betroffen sind, kann der Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit beantragen. Das Kurzarbeitergeld soll einen Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen. Außerdem können die Arbeitsplätze erhalten bleiben und es kommt nicht zu Kündigungen. 60% des Netto- Lohnausfalls (67% für Eltern) werden übernommen und Beiträge zur Sozialversicherungen werden auch geleistet. Kein Aufbau von Minusstunden wird verlangt. Leiharbeitnehmer können durch die Corona-Krise auch Kurzarbeitergeld beziehen. Für mehr Informationen www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hilfen/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer tun033110 Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie:… Read More

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Täglich elf Stunden arbeiten bei 45 Grad

Archäologie Täglich elf Stunden arbeiten bei 45 Grad Von Michael Seifert „Tübinger Archäologen entdecken einen 3500 Jahre alten Palast im Norden des Irak“ – diese Schlagzeile ging vor kurzem durch die Presse. Sameer Ibrahim, Mostafa Elyasian und Michael Seifert von der TüNews International-Redaktion besuchten die Leiterin der Ausgrabung Ivana Puljiz in ihrem Büro im Dachstock von Schloss Hohentübingen. Sie berichtet: „Im September letzten Jahres konnten wir ganz spontan mit einer Rettungsgrabung in der Provinz Dohuk im kurdischen Nordirak beginnen. Der Palasthügel wurde schon 2010 entdeckt – bei Geländebegehungen der Antikendirektion von Dohuk. Dabei wurden auch Reste von Wandmalereien gefunden. Deswegen… Read More

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