Aktuelle Zahlen zur Ausbildungsduldung

Derzeit absolvieren 8.000 Menschen in Deutschland ihre Ausbildung mit einer Ausbildungsduldung, 2019 waren es nur 3.600. Diese Zahlen aus dem Bundesinnenministerium gab der „Mediendienst Integration“ bekannt. Die große Mehrheit dieser Auszubildenden kommt aus Afghanistan (rund 2.000), außerdem aus Gambia, Irak, Iran und Guinea. Der Anstieg bewege sich aber auf sehr niedrigem Niveau, denn insgesamt lebten über 200.000 Menschen mit Duldung in Deutschland, darunter fast 150.000 Geflüchtete mit abgelehntem Asylantrag. Mit einer Ausbildungsduldung kann man für die ganze Ausbildungszeit und zwei weitere Jahre Berufstätigkeit in Deutschland bleiben und nicht abgeschoben werden. Der Anstieg ist teilweise auf eine Neuregelung von 2020 zurückzuführen:… Read More

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Mehr Termine für Gespräche im Jobcenter

Das Jobcenter des Landkreises Tübingen im Tübinger Schleifmühleweg 68 hat jetzt mehr Räume für persönliche Gespräche vor Ort zur Verfügung. Für diese Gespräche müssen allerdings weiterhin Termine gebucht werden. Das Jobcenter ist unter der Telefonnummer 07071 / 56520 oder digital zu erreichen. Wer einen Termin hat, sollte sich am Service-Point melden. Das ist ein Fensterschalter außerhalb des Hauses. Dort können auch Anliegen wie Identitätsprüfungen, Rückmeldungen nach Abwesenheit und Notfälle bearbeitet werden. Der Service-Point ist montags bis donnerstags von 8 bis 12 und 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Während dieser Zeiten kann auch der… Read More

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Unterstützung für Jugendliche und ihre Familien

„DUNJA – Die Unterstützung für Jugendliche und ihre Angehörigen“ ist ein Projekt zur Unterstützung und Förderung von Familien und Kindern. Das Angebot bietet eine ganzheitliche Beratung zu Fragen, Sorgen und Problemen rund um die Familie. Die Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren werden von den Mitarbeitenden des Bildungsträgers BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung individuell begleitet. Das Unterstützungsangebot umfasst neben der Beratung eine kostenlose Lernbegleitung und Aktivitäten zur Freizeitgestaltung, wie zum Beispiel Ausflüge in die Umgebung und Workshops in den Bereichen Sport, Kunst oder Kultur. DUNJA wird gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Der Einstieg ins… Read More

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In vier Sprachen: Alles über faire Arbeit

Welche Rechte haben ArbeitnehmerInnen in Deutschland? Und welche Pflichten? Um diese Fragen geht es bei einer Veranstaltung über faire Arbeit für Geflüchtete und MigrantInnen. Die Veranstaltung ist – nur für Angemeldete – am Mittwoch, 23. Juni, im Rottenburger Rettungszentrum in der Sülchenstraße 24 und beginnt um 17.30 Uhr. Anmeldungen werden per Email unter kiosk@kit-jugendhilfe.de bis Freitag, 18. Juni, angenommen. Eine Rechtsanwältin vom Verein „mira“ informiert über Themen wie Arbeitsvertrag, Lohn, Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung und Versicherung. DolmetscherInnen für Arabisch, Farsi und Englisch werden übersetzen. Fragen können in diesen Sprachen gestellt werden. Die Beratungsstelle Kiosk, der Fachdienst für Geflüchtete vom Landratsamt Tübingen… Read More

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Stark im Beruf: Förderung von Müttern mit Migrationsgeschichte

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit seinem Programm „Stark im Beruf“ Mütter mit Migrationshintergrund. Das Programm läuft noch bis Mitte 2022. Ziel des Programms ist es, erwerbsfähige Mütter auf ihrem Weg in eine Erwerbstätigkeit individuell zu unterstützen. Konkret erhalten die Frauen unter anderem Hilfe bei der Organisation von Kinderbetreuung, Anerkennung von Abschlüssen, Vermittlung von Praktika, Ausbildung oder Arbeitsstellen sowie Qualifizierungen und Trainings für Zertifikatsprüfungen. Dazu gibt es rund 90 Kontaktstellen bundesweit, die Beratung und Informationen zu allen Fragen bieten und Fördermöglichkeiten aufzeigen. Eine davon befindet sich in Tübingen, mehr Informationen unter: https://team-training.de/ Alle Kontaktstellen in Deutschland sind auf dieser Karte auffindbar: https://www.starkimberuf.de/praxis/projektstandorte… Read More

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Steuererklärung lohnt sich

Wer in Deutschland arbeitet, muss dafür in der Regel Steuern bezahlen. Diese Steuern überweist der Arbeitgeber direkt an das Finanzamt. Für viele lohnt es sich, jedes Jahr eine Steuererklärung abzugeben. Dann können sie dem Finanzamt beispielsweise ihre Kosten für Ausbildung, für das Home-Office oder für den Weg zur Arbeit mitteilen oder pauschale Entlastungen beantragen. Das Finanzamt rechnet dann aus, ob jemand Geld zurückbekommt. Von den 25,5 Millionen Menschen, die 2016 in Deutschland nicht selbständig arbeiteten, gaben 13,7 Millionen für dieses Jahr eine Steuererklärung ab. Von diesen bekamen 12 Millionen eine Erstattung von durchschnittlich 1027 Euro. 1,5 Millionen Steuerpflichtige mussten demgegenüber… Read More

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Arbeiten in Quarantäne

ArbeitnehmerInnen in Quarantäne haben nicht zwangsläufig frei. Das ist im Infektionsschutzgesetz und meist zusätzlich in Bestimmungen des Arbeitgebers genau geregelt. Nur wer in Quarantäne oder Absonderung – so heißt das im Behördendeutsch – tatsächlich erkrankt, also krankgeschrieben ist, muss nicht arbeiten. Alle anderen müssen je nach ihren Aufgabenbereichen und der vom Arbeitgeber gestellten technischen Ausstattung auch in Quarantäne ihrer Beschäftigung nachgehen. ArbeitnehmerInnen die normalerweise an Maschinen oder in Laboren arbeiten, können von ihrem Arbeitgeber auch andere Aufgaben zugeteilt bekommen, die sie dann zuhause erledigen müssen. tun21033101 Wer in Corona-Quarantäne muss, hat verschiedene Regeln zu beachten. Das gilt auch für arbeitsrechtliche… Read More

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Stufenweise Erhöhung des Mindestlohns

In den Jahren 2021 und 2022 wird der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland in vier Stufen erhöht. Damit folgt die Bundesregierung der Empfehlung der Mindestlohnkomission vom Juni 2020. Für 2021 gilt: Der Mindestlohn wird zum 1. Januar 2021 von 9,35 auf 9,50 Euro brutto pro Stunde angehoben und dann am 1. Juli 2021 auf 9,60 Euro. Für 2022 gilt Folgendes: Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2022 wird der Mindestlohn weiter auf 9,82 Euro erhöht. Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2022 soll er voraussichtlich 10,45 Euro betragen. Das entspricht einer Erhöhung des Mindestlohns bis Ende 2022 um 11,8… Read More

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Immer mehr MigrantInnen gründen Firmen

Ob Änderungsschneiderei, Friseursalon, Lebensmittelladen oder Pharma-Startup: Menschen mit Migrationshintergrund haben Unternehmergeist. Das ist ein Ergebnis einer Studie der staatlichen Förderbank KfW. Sie sammelt jedes Jahr Daten zu Existenzgründungen. Demnach haben MigrantInnen* 2019 etwa jedes vierte Start-Up gegründet – 160.000 von 605.000 Gründungen insgesamt. Rund ein Drittel der ExistenzgründerInnen mit Migrationshintergrund wollte nicht unbedingt selbstständig werden. Auslöser für sogenannte Notgründungen waren ihre deutlich schlechteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem schätzten sich 19 Prozent der MigrantInnen der Studie zufolge als sehr risikobereit ein. Bei der Erwerbsbevölkerung insgesamt waren das nur 13 Prozent. Dritter Aspekt: 61 Prozent der MigrantInnen hatten in ihrem Umfeld… Read More

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More companies are employing refugees

Many people who fled to Germany have found work. The Institute of the German Economy (IW) has published a study that shows that more companies than ever before are now employing and training people who fled to Germany. In Germany, for example, one in four companies (24 percent) has refugee employees, which means a total of 429,000 companies. Compared to 2016, the number has thus increased by one percent. The employees are more often unskilled workers than skilled workers and about every tenth company employs refugees within the scope of a dual training program. Companies cited lack of language skills… Read More

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Die Tübinger Tafel sucht FahrerInnen

Die Tübinger Tafel rettet Lebensmittel vor dem Wegwerfen und gibt sie für wenig Geld an Menschen mit BonusCard aus dem Kreis Tübingen weiter. Diese Lebensmittel werden unter anderem bei Supermärkten, Bäckereien und Herstellern in und um Tübingen abgeholt. Dafür sucht die Tafel FahrerInnen. Sie sollten einmal in der Woche ehrenamtlich, also unbezahlt, vier bis sieben Stunden Zeit für den Fahrdienst haben. Seit Corona ist nicht nur ein Fahrzeug mit drei Personen unterwegs. Auf Sammeltour muss die Tafel einen Kühl-Sprinter und ein Begleitfahrzeug mit zwei Personen schicken. InteressentInnen können sich über die Mail-Adresse fahrdienst@tuebingertafel.de oder über die Homepage www.tuebingertafel.de melden. tun092902… Read More

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Mehr Unternehmen beschäftigen Geflüchtete

Viele nach Deutschland geflüchtete Menschen arbeiten inzwischen bei Unternehmen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass mittlerweile auch mehr Unternehmen als früher geflüchtete Menschen einstellen und ausbilden. So beschäftigt in Deutschland etwa jede vierte Firma (24 Prozent) Geflüchtete, was insgesamt 429.000 Unternehmen bedeutet. Im Vergleich zu 2016 ist die Zahl damit um ein Prozent gestiegen. Die Beschäftigten sind öfter Hilfs- als Fachkräfte und etwa jedes zehnte Unternehmen beschäftigt Geflüchtete im Rahmen einer dualen Ausbildung. Als Hauptgrund, weshalb sie keine Geflüchteten beschäftigen, nannten Unternehmen die mangelnden Sprachkenntnisse und den hohen Betreuungsaufwand. Allerdings sehen laut der… Read More

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Bezahlte Zeit für Bildung

Wer Erfolg im Beruf haben möchte, sollte sich weiterbilden. ArbeitnehmerInnen in Baden-Württemberg haben grundsätzlich Anspruch auf Bildungszeit (Bildungsurlaub). Der Arbeitgeber zahlt während dieser Zeit ihren Lohn oder ihr Gehalt weiter. Der Anspruch auf Bildungsurlaub gilt aber erst, wenn die ArbeitnehmerInnen mindestens zwölf Monate in einem Betrieb beschäftigt sind. Sie können sich bis zu fünf Tage pro Jahr freistellen lassen, bei Teilzeit entsprechend weniger. Auszubildende oder Studierende an Dualen Hochschulen in Baden-Württemberg haben einen Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub in ihrer gesamten Ausbildungs- oder Studienzeit. Wer sich beruflich weiterbilden möchte, muss den Arbeitgeber acht Wochen vor Kursbeginn informieren. Der Arbeitgeber muss… Read More

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Längere Arbeitstage im Homeoffice

Wegen der Corona-Pandemie arbeiten momentan viele Personen von zu Hause aus. ForscherInnen der Harvard Business School und der New York University haben nun herausgefunden, dass Menschen im Homeoffice täglich etwa 48,5 Minuten mehr arbeiten als zuvor. Für ihre Studie haben sie das digitale Arbeitsverhalten von 3,1 Millionen MitarbeiterInnen aus mehreren tausend Firmen, die in Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten sind, untersucht. Durch das Homeoffice hat sich nicht nur die Länge des Arbeitstages bei vielen Menschen geändert, auch die Arbeitsweisen haben sich angepasst: So erkannten die ForscherInnen, dass intern mehr E-Mails verschickt werden, im Schnitt allerdings nur 1,4 Stück mehr… Read More

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Ferienjobs für SchülerInnen

Wer zwischen 15 und 18 Jahren alt ist, noch zur Schule geht und in den Sommerferien das Taschengeld aufbessern möchte, kann sich um einen Ferienjob bewerben. Beim Arbeiten sollte man folgende Regeln beachten: Die Arbeitszeit darf nicht länger als acht Stunden pro Tag sein und nicht über 40 Stunden und fünf Tage in einer Woche. Die Arbeitszeit darf nur zwischen 6 und 20 Uhr stattfinden. Für Jugendliche ab 16 Jahren gibt es Abweichungen. Eine Pause von mindestens 30 Minuten muss bei einer Arbeitszeit zwischen viereinhalb bis sechs Stunden erfolgen, 60 Minuten bei mehr als sechs Stunden. Man darf keine gefährlichen… Read More

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In der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe erlebt

„Was haben Sie persönlich in Ihrem ehrenamtlichen Engagement für Geflüchtete erlebt?“ Das interessiert die Ehrenamtskoordinator*innen im Landkreis Tübingen und die LeserInnen von tünews INTERNATIONAL. Deshalb laden sie Menschen, die sich zwischen 2015 und heute in Unterstützerkreisen oder anderweitig engagiert haben ein: Schreiben Sie Erlebnisse aus ihrer ehrenamtlichen Arbeit auf! Schicken Sie sie an die Flüchtlingsbeauftragte des Landkreises Tübingen, Hanna Hahn. Sie berichtet, dass bei ihr bereits „wunderbare Perlen“ von nüchternen Berichten bis hin zu sehr bunten Erzählungen eingegangen seien. Die eingesandten Beiträge will tünews INTERNATIONAL in einem Sondermagazin veröffentlichen. Zusätzlich planen die Ehrenamtskoordinator*innen eine öffentliche Präsentation, sobald derartige Veranstaltungen wieder… Read More

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Arbeitsschutz gegen Corona-Infektionen

Die Bundesregierung hat am 20. April allgemeine Standards für den Schutz gegen Corona-Infektionen im Arbeitsleben veröffentlicht. Darin weist die Regierung darauf hin, dass auch in Betrieben ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist – in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen. Betriebsabläufe sollen so organisiert werden, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben. Schichtarbeit soll dementsprechend angepasst werden. Niemand soll krank zur Arbeit kommen. Wer während der Arbeit Fieber, Schnupfen, Husten oder Atemprobleme bekommt, soll nach Hause gehen. Bei unvermeidlichen direkten Kontakten muss es zusätzlichen Schutz geben, bevorzugt durch Schutzscheiben. Der Arbeitgeber soll für Waschgelegenheiten oder Desinfektionsspender sorgen… Read More

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Kurzarbeitergeld statt Kündigung

Wegen der Corona-Krise können viele Unternehmen ihre ArbeitnehmerInnen nicht in Vollzeit einsetzen und bezahlen. Wenn mindestens 10% der Beschäftigten in einem Unternehmen von einem Arbeitsausfall betroffen sind, kann der Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit beantragen. Das Kurzarbeitergeld soll einen Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen. Außerdem können die Arbeitsplätze erhalten bleiben und es kommt nicht zu Kündigungen. 60% des Netto- Lohnausfalls (67% für Eltern) werden übernommen und Beiträge zur Sozialversicherungen werden auch geleistet. Kein Aufbau von Minusstunden wird verlangt. Leiharbeitnehmer können durch die Corona-Krise auch Kurzarbeitergeld beziehen. Für mehr Informationen www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hilfen/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer tun033110 Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie:… Read More

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Täglich elf Stunden arbeiten bei 45 Grad

Archäologie Täglich elf Stunden arbeiten bei 45 Grad Von Michael Seifert „Tübinger Archäologen entdecken einen 3500 Jahre alten Palast im Norden des Irak“ – diese Schlagzeile ging vor kurzem durch die Presse. Sameer Ibrahim, Mostafa Elyasian und Michael Seifert von der TüNews International-Redaktion besuchten die Leiterin der Ausgrabung Ivana Puljiz in ihrem Büro im Dachstock von Schloss Hohentübingen. Sie berichtet: „Im September letzten Jahres konnten wir ganz spontan mit einer Rettungsgrabung in der Provinz Dohuk im kurdischen Nordirak beginnen. Der Palasthügel wurde schon 2010 entdeckt – bei Geländebegehungen der Antikendirektion von Dohuk. Dabei wurden auch Reste von Wandmalereien gefunden. Deswegen… Read More

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