Schulen bleiben zu / Nur eine Person privat treffen

Der Corona-Lockdown wird bis zum 31. Januar verlängert und verschärft. Das beschlossen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die MinisterpräsidentInnen der Länder am Dienstag, den 5.1.2021. Das bedeutet: Alle Kindertagesstätten und Schulen bleiben ab dem 11. Januar weiter geschlossen. Es wird also keinen Präsenzunterricht geben. Ziel sei aber, Kitas und Grundschulen ab dem 18. Januar wieder zu öffnen. Das sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstagabend. Dabei gehe es um „die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ebenso wie um „das Wohl der Kleinen“. Noch stärker als bisher eingeschränkt werden ab dem 11. Januar private Begegnungen. Ein Haushalt darf nur noch eine einzige Person treffen. Die Ausgangsbeschränkung zwischen 20 Uhr und 5 Uhr bleibt weiter bestehen. Geschäfte – außer Lebensmittelläden und Drogerien – bleiben geschlossen. Der Bewegungsradius in Gebieten mit hohen Infektionszahlen soll in Baden-Württemberg nicht auf 15 Kilometer um den Wohnort beschränkt werden. Das sei „aktuell nicht geplant“, sagte Kretschmann. Am 25. Januar wollen die Kanzlerin und die MinisterpräsidentInnen erneut prüfen, wie sich die Infektionszahlen verändert haben und über Konsequenzen sprechen.

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Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie: Foto: tünews INTERNATIONAL; Mostafa Elyasian, 25.10.2020

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