Landtagswahl in Baden-Württemberg: Grüne können sich Koalitionspartner aussuchen

Die Grünen haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewonnen. Sie verbesserten sich landesweit auf 32,7 Prozent. Das ist ihr bisher bestes Ergebnis: plus 2,4 Prozentpunkte mehr als bei der Landtagswahl vor fünf Jahren. Mit 23,8 Prozent schnitt die CDU, der bisherige Koalitionspartner der Grünen, so schlecht ab wie nie. Als Konsequenz aus dieser Niederlage will sich Susanne Eisenmann, Spitzenkandidatin der CDU und Kultusministerin, aus der Politik zurückziehen. Auch die SPD verlor weiter an Zustimmung. Sie kam auf 11,5 Prozent. Damit liegt sie knapp vor der FDP, die zulegte – auf 10,4 Prozent. Mit diesen Parteien werden die Grünen über eine mögliche Regierungskoalition reden. Sie haben sowohl (wie bisher) mit der CDU als auch im Dreierbündnis mit der SPD und der FDP eine absolute Mehrheit im Landtag. Mit der AfD wird es keine Gespräche geben. Die Partei verlor gegenüber 2016 deutlich und landete bei 9,8 Prozent – ein Minus von 5,3 Prozentpunkten. Zwei Abgeordnete werden den Wahlkreis Tübingen im neuen Landtag vertreten: wie bisher Daniel Lede Abal (Grüne) und neu Dorothea Kliche-Behnke (SPD).

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Im Stuttgarter Schloss sind Teile der Landesregierung untergebracht. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian.

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