Unterricht in den Ferien soll SchülerInnen mit Defiziten helfen

In Baden-Württemberg wird es in den letzten beiden Wochen der Schulferien im September Lern- und Förderkurse geben, die „Lernbrücken“ heißen. Diese sollen SchülerInnen helfen, Unterrichtsstoff aufzuholen, Lerninhalte zu wiederholen und Lernschwierigkeiten zu überwinden. Das soll einen besseren Start ins neue Schuljahr möglich machen.

Durch das Schließen der Schulen wegen der Corona-Krise waren die SchülerInnen auf das Lernen zu Hause angewiesen. Dies hat bei vielen erkennbar zu Lernlücken geführt. Das neue Angebot betrifft zentrale Grundkompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik, aber auch Fremdsprachen. Die TeilnehmerInnen werden täglich drei Stunden zur Schule gehen.

Die Klassenlehrkräfte werden in Abstimmung mit den Fachlehrkräften entscheiden, welche SchülerInnen am Förderprogramm teilnehmen sollen. Auswahlkriterien sind dabei das Notenbild, schlechte oder keine Erreichbarkeit während der Schulschließung, Defizite im Fernlern- und Präsenzunterricht und die Gefahr des Wiederholens im Folgeschuljahr. „Bei einer Empfehlung durch die Schule ist die Teilnahme pädagogisch erforderlich und verbindlich eingeplant. Wir sind zuversichtlich, dass viele Eltern die pädagogische Empfehlung ernst nehmen und ein hohes Interesse daran haben, dass ihr Kind teilnimmt“, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann. Es wird mit bis zu 150.000 SchülerInnen in den „Lernbrücken“ gerechnet.

Mehr Informationen:

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+07+03+Lernbruecken+in+den+Sommerferien

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Impressionen zum Leben in Zeiten der Corona-Pandemie: Foto: tünews INTERNATIONAL; Mostafa Elyasian, 09.07.2020

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