Mit Sputnik gegen Corona geimpft: So geht es weiter

In Deutschland ist eine neue Corona-Impfkampagne angelaufen. Allen Menschen, die älter als 60 Jahre sind oder eine Grunderkrankung haben, empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko), sich eine zweite Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 geben zu lassen. Spezielle Empfehlungen hat die Stiko für Geflüchtete – etwa aus der Ukraine – ausgearbeitet, die in ihren Heimatländern mit Impfstoffen immunisiert wurden, die in der Europäischen Union nicht zugelassen sind. Das betrifft die Impfstoffe CoronaVac (Sinovac), Covilo (Sinopharm), Covaxin (Bharat Biotech International) und Sputnik V (Gamaleja).
Wer mindestens zweimal mit einem dieser Impfstoffe immunisiert wurde, soll laut Empfehlung der Stiko zumindest ein weiteres Mal mit einem der mRNA-Impfstoffe von Biontech oder Moderna geimpft werden. Empfohlen wird, nach der letzten Impfung oder einer Corona-Erkrankung mindestens sechs Monate zu warten. Wer im Ausland lediglich eine Impfung erhielt, dem empfiehlt die Stiko eine neue Impfserie mit einem mRNA-Impfstoff oder dem proteinbasierten Impfstoff Nuvaxovid (Novavax). Die Auffrischungsimpfung sollte dann mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna erfolgen. Allen, die mit einem nicht aufgeführten Impfstoff behandelt wurden, rät die Stiko zu einer neuen Grundimmunisierung zuzüglich einer oder zwei Auffrischungsimpfungen.
Wer älter als 60 ist oder älter als 5 Jahre und schwere Grunderkrankungen wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, sollte sich laut Stiko nach Grundimmunisierung und „Booster“ mindestens ein weiteres Mal impfen lassen. Dies gilt auch für Beschäftigte in pflegerischen oder medizinischen Berufen. Auch hier sollte die letzte Impfung mindestens ein halbes Jahr zurückliegen.
Impfungen gegen Corona sind kostenlos. Impfen lassen kann man sich in Arztpraxen, Impfzentren oder manchen Apotheken. Zur Einreise aus der Ukraine ist derzeit kein spezieller Impfnachweis erforderlich.
Weitere Infos stellt das Bundesgesundheitsministerium auf der folgenden Seite zur Verfügung:
https://www.zusammengegencorona.de/information-for-ukrainian-refugees/wichtige-informationen-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine/

tun22091201

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Eine befüllte Spritze. Foto: tünews INTERNATIONAL / Mostafa Elyasian.

 

 

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