Orientierung für Eltern: Der Impfkalender

In Deutschland gibt es Impfempfehlungen für Kinder, um sie vor verschiedenen Krankheiten zu schützen. Diese Empfehlungen werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) herausgegeben. Dort gibt es auch einen Impfkalender, mit dem sich Eltern einen Überblick verschaffen können, wann ihre Kinder gegen welche Krankheiten geimpft werden sollten. Zu den empfohlenen Impfungen gehören beispielsweise Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten und Tetanus. Mit einer Ausnahme handelt es sich dabei um Empfehlungen: Nur bei Masern gibt es eine Impfpflicht für Kinder, die älter als ein Jahr sind und in den Kindergarten, die Tagespflege oder später zur Schule gehen. Schutzimpfungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.… Read More

Probleme Geflüchteter im Gesundheitssystem

Eine wissenschaftliche Studie zeigt: Geflüchtete kommen häufig mit dem deutschen Gesundheitssystem nicht zurecht. Das ist das Ergebnis einer Analyse der medizinischen Fakultät der Charité in Berlin. Die Gründe sind vor allem Sprachbarrieren und fehlende Informationen über Strukturen in der Gesundheitsversorgung. „Viele Betroffene wissen beispielsweise nicht, dass die Hausarztpraxis zentrale Anlaufstelle ist.“ Außerdem sorgten neben Sprachbarrieren auch Zeitmangel und fehlende medizinische Fachkräfte für Probleme. Das schreibt das Sozial- und Gesundheitsministerium Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Das Ministerium hat die Studie bei der Charité in Auftrag gegeben. Ziel ist, die Situation zu verbessern. Denn sowohl das Gesundheitspersonal als auch die PatientInnen fühlten sich… Read More

Terminservicestelle: Telefonische Hilfe bei der Arztsuche

Derzeit ist es oft schwierig, einen Arzttermin zu bekommen. Das gilt vor allem für Besuche bei Fachärzten und ist selbst dann ein Problem, wenn man eine Überweisung hat. Manchmal hilft es, persönlich zu den Sprechzeiten in die Praxis zu gehen. Viele Ärzte haben auch die Möglichkeit, sich online einen Termin geben zu lassen. Wer trotzdem weitersuchen muss, findet bei der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) Hilfe. Sie vermittelt montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 116 117 kostenlos Termine bei Fachärzten und hilft auch, einen Haus- oder Kinderarzt zu finden. In Notfällen, etwa bei einem… Read More

Tipps zum Schutz vor Hitze

Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Übelkeit und Erbrechen: Das können Folgen großer Hitze sein, wenn der Körper noch nicht daran gewöhnt ist. Besonders gefährdet sind Säuglinge, kleine Kinder, aber auch chronisch Kranke und ältere Menschen, wenn sie bestimmte Medikamente nehmen oder zu wenig trinken. Darauf weist der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha hin. Das Gesundheitsministerium hat eine Reihe von Verhaltenstipps veröffentlicht: Sich vor allem während der Mittagshitze in kühlen Räumen und generell möglichst im Schatten aufhalten. Tätigkeiten im Freien auf kühlere Stunden verlegen. Genug trinken und nur leichte Mahlzeiten essen. In der Nacht und am frühen Morgen die Wohnung lüften. Die Räume tagsüber… Read More

Wie verhalten nach Narkose oder Betäubung?

Schon vor einer Narkose bei einer Operation (OP) oder einer örtlichen Betäubung beim Zahnarzt sollten PatientInnen einiges wissen. Generell gilt, so sagen es Ärzte und Ärztinnen:  Die Reaktionsfähigkeit könne vor allem beim Auto- oder Fahrradfahren schlechter sein. Deshalb empfehlen die MedizinerInnen den PatientInnen, sich nach der Behandlung nach Hause fahren zu lassen. Das gilt auch, wenn PatientInnen beim Augenarzt oder der Augenärztin Tropfen bekommen, die die Pupillen erweitern. Arzt- und Zahnarztpraxen oder Kliniken informieren in der Regel mündlich oder schriftlich über das richtige Verhalten nach einer Betäubung. In einem Merkblatt für PatientInnen einer Zahnarzt-Praxis im Kreis Tübingen steht zum Beispiel:… Read More

Blutspenden können Leben retten

Nach Unfällen oder bei Operationen brauchen Schwerverletzte oder Kranke Blutspenden. Täglich werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt, schreibt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Sie retten Leben. Wie läuft eine Blutspende ab? Vor der Spende steht die Anmeldung. Dazu müssen Spendenwillige einen gültigen Ausweis mitbringen. Sie sollten mindestens 18 und höchstens 65 Jahre alt sein. Danach werden wichtige Gesundheitsdaten wie die Körpertemperatur, der Blutdruck, der Puls und der Hämoglobinwert im Blut festgestellt. Anschließend füllen die Spendenwilligen einen Fragebogen zu ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte aus. Alle Daten werden mit einem Arzt oder einer Ärztin besprochen. Sie entscheiden, ob jemand spenden kann. Wie… Read More

Sportvereinsgutschein für die Kleinen

„Während der Corona-Pandemie waren viele Sportangebote lange Zeit gesperrt. Leidtragende waren vor allem die Kinder“, so Tübingens Bürgermeisterin für Soziales, Ordnung und Kultur, Dr. Daniela Harsch. “Wir möchten auch nach der Pandemie dafür sorgen, dass die Kinder einen einfachen Zugang zu einer gesunden Lebensweise erhalten.“ Als Pilotprojekt in der Zeit von Corona gestartet, ist das Angebot des Sportvereinsgutschein für Kinder zu ihrem vierten Geburtstag jetzt fest etabliert. Unter den Angeboten gibt es u.a. einen Yogakurs für Kinder von vier bis sechs Jahren bei der Familienbildungsstelle (FBS). In der Fußball Abteilung des Sportverein Tübingen 03 kann davon die Mitgliedschaft bezahlt werden.… Read More

Zecken können krank machen

In Baden-Württemberg gibt es ein hohes Risiko, sich mit der Hirnentzündung FSME zu infizieren. Das schreibt das Robert-Koch-Institut in einer Mitteilung. Diese Krankheit wird von Zecken übertragen. Zecken sitzen zum Beispiel auf Grashalmen oder in niedrigem Gebüsch. Sie werden im Frühsommer aktiv. Geschlossene Kleidung kann vor ihnen schützen. Auch hilft es, nicht durch Wiesen oder Unterholz zu laufen, sondern auf befestigten Wegen zu bleiben. Fachleute empfehlen Menschen, die sich oft im eigenen Garten oder in der Natur aufhalten, eine Impfung vor der Zeckensaison von April bis Oktober. Fast alle, die 2022 an FSME erkrankten, waren nicht ausreichend geimpft, schreibt das… Read More

Keine Masken mehr ab Ostern

Die Maskenpflicht endet in ganz Deutschland am Karfreitag, 7. April. Bis zu diesem Datum müssen allerdings noch in bestimmten Fällen FFP2-Masken getragen werden. Das gilt für BesucherInnen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Außerdem müssen auch PatientInnen und BesucherInnen in Arztpraxen, Dialyse- und weiteren Gesundheits-Einrichtungen wie zum Beispiel Reha-Kliniken bis 7. April FFP2-Masken tragen. Siehe https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/infektionsschutzgesetz-2068856 tun23032901 www.tuenews.de FFP2-Masken. Foto: tünews INTERNATIONAL / Martin Klaus. 001000      

„Pille danach“ verhindert ungewollte Schwangerschaft

Wenn eine Frau ungeschützten Sex hatte, kann die „Pille danach“ bei rechtzeitiger Einnahme eine Schwangerschaft verhindern. Das ist unabhängig davon, ob sie die Pille vergessen hat, das Kondom beschädigt wurde oder das Paar ganz auf Verhütung verzichtete. Als Medikamente zur Notfallverhütung gibt es Mittel, die die Wirkstoffe Levonorgestrel (Pidana) oder Ulipristalacetat (Ellaone) enthalten. Die Tabletten sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Sie wirken umso zuverlässiger, je früher sie nach dem ungeschützten Sex eingenommen werden. Laut pro familia sollte der Abstand höchstens 70 bis 120 Stunden betragen. „Idealerweise sollte die Pille danach innerhalb von zwölf Stunden nach dem Sex eingenommen werden, um… Read More

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